Wenn der Personalmangel in Kliniken die Versorgung von Patienten gefährdet, dürfen mit der Erlaubnis des zuständigen Gesundheitsamtes auch infizierte Mediziner und Pflegekräfte weiter arbeiten. - © picture alliance
Wenn der Personalmangel in Kliniken die Versorgung von Patienten gefährdet, dürfen mit der Erlaubnis des zuständigen Gesundheitsamtes auch infizierte Mediziner und Pflegekräfte weiter arbeiten. | © picture alliance

NW Plus Logo Gesundheitssystem in der Krise Arbeitsquarantäne: Infiziertes Personal in OWL-Kliniken?

Die großen Krankenhäuser in der Region versichern, dass sie bislang kein Personal einsetzen mussten, das sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Für Kontaktpersonen zu Infizierten gibt es allerdings Ausnahmen von der häuslichen Isolierung.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Herford/Berlin. Die Zahl der Covid-19-Patienten in Krankenhäusern in Deutschland steigt gleichzeitig mit der Zahl der Infizierten und Kontaktpersonen, die in Quarantäne müssen. Die Folge: Der Druck auf das Personal in Kliniken steigt. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet mit weiteren Fällen und eröffnet Kliniken in Notfällen eine Möglichkeit, die in vereinzelten Kliniken Deutschlands bereits praktiziert wird: Ärzte und Pfleger auch dann einzusetzen, wenn sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben, aber keine Symptome zeigen...

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