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Erhard Krull hat auch die künstlerische Gestaltung von Stromverteilerkästen möglich gemacht. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Erhard Krull hat auch die künstlerische Gestaltung von Stromverteilerkästen möglich gemacht. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Herford Erhard Krull ist im Alter von 64 Jahren gestorben

Ein Menschenfreund mit klarer Haltung: Den Gründer und langjährigen Vorsitzenden des Vereins „Rad und Tat“ hat jetzt der Krebs doch besiegt. Ein Nachruf.

Thomas Hagen
16.11.2020 | Stand 16.11.2020, 20:36 Uhr

Herford. Schulterlange blonde Haare, hohe Stirn, große Brille, bunt-fröhliche Kleidung: So kannte man Erhard Krull, den meinungsstarken umtriebigen Helfer und selbstlosen Gerechtigkeitsfreund. Am Montag, mit 64 Jahren, hat ihn der Krebs doch noch besiegt. Lange hatte der Gründer des Vereins „Rad und Tat" der tückischen Krankheit die Stirn geboten, gegen die Krebszellen angekämpft und stets die neuesten Therapien bei sich versucht. Krull, in seinem Job als Steuerfahnder eher auf der beruflich dunklen Seite des Lebens, suchte in seiner Freizeit dadurch Ausgleich, dass er Gutes tat.

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