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Tim Wieling (v. l.), , Sebastian Steinmeier, Jonas Bentrup, Niclas Fulland, Kai Westendorf. - © Nahtstelle
Tim Wieling (v. l.), , Sebastian Steinmeier, Jonas Bentrup, Niclas Fulland, Kai Westendorf. | © Nahtstelle

Herford Herforder Handballer gründen eigenes Modelabel

Sebastian Steinmeier und Jonas Bentrup entwickeln mit drei Freunden in einem Start Up Freizeitmode für Handballer. Das Team „Nahtstelle“ geht an den Start.

Walter Dollendorf
16.06.2020 | Stand 15.06.2020, 19:51 Uhr

Herford/Köln. Schon als Sebastian Steinmeier und Jonas Bentrup noch Handball beim VfL Herford spielten, störte es sie, dass das sportmodische Auftreten der Handballer in der Freizeit weniger attraktiv wirkte. „In der Freizeit oder im Fitnessstudio bedienen wir uns eher bei anderer Sportmode als bei den typischen Handball-Marken“, sagt Steinmeier. Beim Studium in Köln entwickelten die beiden mit einigen Mitstreitern die Idee, das ändern zu wollen.

Schon während der Studentenzeit fassten sie den Plan, eine Lifestyle- und Sportmarke speziell für den Handball aufzubauen. „In diesem Bereich gibt es noch nichts Vergleichbares. Wir sind im Bereich Freizeitkleidung für Handballer in eine Marktlücke gestoßen“ , sagt Steinmeier. Der 24-Jährige hat sein internationales Master-Studium „Digital Management“ mittlerweile abgeschlossen und ist in der Start-Up-Szene der rheinische Metropole gut vernetzt. Seit 2014 lebt der Herforder in Köln. Da war er 18 Jahre alt, mit 19 gründete er bereits neben dem Studium sein erstes Unternehmen. Zusammen mit seinem alten Freund aus der aktiven Herforder Handball-Zeit, Jonas Bentrup, sowie den gleichaltrigen Kai Westendorf, Niclas Fulland und Tim Wieling gründete er das Start-Up „Nahtstelle“. Natürlich ist der Name dem Handballsport entlehnt. Angriffe in die Nahtstelle zwischen zwei Gegenspielern können da die engen Spiele entscheiden. „Für uns bedeutet Nahtstelle, die Sport- und Freizeitmode zu verbinden. Zu diesem Zweck haben wir eine eigene Stoffmischung entwickelt, die beide Funktionen bedient“, sagt Sebastian Steinmeier.

Sportlicher Hochkaräter gehört zum Team

Mit dem Bielefelder Tim Wieling gehört auch ein echter sportlicher Hochkaräter zum „Team Nahtstelle“ – wie die Jungs ihr Gründerteam nennen. Der Sohn des in der lokalen Handball-Szene als Spieler und Trainer bestens bekannten Matthias Wieling spielt mittlerweile in der Bundesliga beim TVB Stuttgart. „Tim verfügt über erstklassige Kontakte, die uns als neu gegründetes Start-Up natürlich helfen“, sagt Steinmeier. Die Zuständigkeiten innerhalb des Unternehmens sind klar verteilt. Tim Wieling ist für die Produktentwicklung und die Kommunikation, Sebastian Steinmeier für die Strategie und zusammen mit Designer Jonas Bentrup für Operations verantwortlich. Kai Westendorf kümmert sich um IT und Finanzen sowie Niclas Fulland um Vertrieb und Marketing.

Aus der Halle, auf die Straße, in die Welt

Die Geschäftsidee war, eine Handball-Mode zu entwickeln, die den sportlichen Stil aus der Halle mit Details aus der Alltagsmode verbindet. „Wir nennen unser Motto ,Aus der Halle, auf die Straße, in die Welt’. Das ist unser Leitfaden, mit dem wir den Handball als Lifestyle repräsentieren möchten“, sagt Sebastian Steinmeier. Von den aktuellen Rückschlägen der Corona-Krise ließ sich das Quintett nicht entmutigen. Die Geschäftsidee ist nun bis zur Marktreife entwickelt. Der Online-Shop, über den die Produkte bestellt werden können, ist seit einigen Tagen freigeschaltet. „Wir haben nun schon drei professionelle Fotoshootings hinter uns, ein großes Partnernetzwerk aufgebaut und sehr viele Erfahrungen im allgemeinen Mode-Business erhalten. Wir sind nun gespannt auf die Reaktionen unserer Unterstützer“, sagt Sebastian Steinmeier

Mit den ersten Wochen sind die fünf Jungunternehmer schon mal zufrieden. „Wir arbeiten mittlerweile bereits an der Entwicklung weiterer Produkte, so dass wir unsere Interessenten regelmäßig mit neuer Mode aus unserer Kollektion beliefern können“, sagt Sebastian Steinmeier.

Information
https://team-nahtstelle.de/

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