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Konzert im Vortragssaal der Synagoge: Johannes Vetter und Felizia Frenzel tragen Musik von Simon Laks und anderer europäischer Komponisten vor. So wird klar, wie eng verwoben seine Musik mit europäischen und jüdischen Musiktraditionen ist. Fotos: Ralf Bittner - © ralf bittner
Konzert im Vortragssaal der Synagoge: Johannes Vetter und Felizia Frenzel tragen Musik von Simon Laks und anderer europäischer Komponisten vor. So wird klar, wie eng verwoben seine Musik mit europäischen und jüdischen Musiktraditionen ist. Fotos: Ralf Bittner | © ralf bittner

Herford Konzert in der Synagoge lässt Stimme aus Auschwitz lebendig werden

Porträtkonzert: Felizia Frenzel, Henriette Nagel und Johannes Vetter stellen die Musik des polnisch-jüdischen Komponisten Simon Laks vor. Dem half die „Musik in Auschwitz“ zu überleben

Ralf Bittner
12.11.2019 | Stand 11.11.2019, 19:48 Uhr

Herford. „Auschwitz war eine Art „Negativ" der Welt, aus der wir entführt wurden. Weiß wurde schwarz, schwarz wurde weiß, die Werte wurden um 180 Grad gedreht oder zugespitzt ausgedrückt, jeder von uns hatte zwei Möglichkeiten: entweder, die Mitmenschen zu schlagen und zu foltern oder von ihnen geschlagen und gefoltert zu werden", so beschreibt der 1901 in Warschau geborene, später in Frankreich lebende Komponist Simon Laks das Vernichtungslager.

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