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Strabag-Polier Marco Börger nimmt seine Männer in Schutz, wenn es um den Baufortschritt der Salzufler Straße geht. - © Peter Steinert
Strabag-Polier Marco Börger nimmt seine Männer in Schutz, wenn es um den Baufortschritt der Salzufler Straße geht. | © Peter Steinert

Herford Neues zur Salzufler Straße in Herford: Bau-Takt geändert

Stadt und Baufirma halten am Fertigstellungstermin Mitte November 2020 fest, doch bis dahin werden die Zeitvorgaben für bestimmte Abschnitte noch geändert.

Peter Steinert
26.07.2019 | Stand 25.07.2019, 17:30 Uhr

Herford. Mitte November 2020. „Dabei bleibt es. Dann ist die Salzufler Straße auf der gesamten Länge fertig", versichern Ordnungsamtsleiter Lothar Sobek sowie Bau-Ingenieur Thomas Meise (Baufirma Strabag) und reagieren damit auf die von einigen Anwohnern geäußerte Kritik zum zögerlichen Fortgang der Erneuerungsarbeiten. Der Termin werde gehalten, obwohl der seit Anfang 2019 bekannte Bauzeitenplan mit seinen elf Abschnitten gerade wieder modifiziert wurde, wie bei dem Gespräch zu erfahren war. Demnach wird der Abschnitt zwischen Friedenstalstraße und Maschstraße zwei Wochen später als vorgesehen, Ende Juli, fertig. Fast zeitgleich (Anfang August) soll der Bereich zwischen Hammer-Markt und der Zufahrt zum Parkplatz der Kirchenmusikschule beendet werden. Wir denken ohne Schlechtwetter An diesem Parkplatz sollte sich eigentlich der nächste Abschnitt bis zur „Elan"-Tankstelle anschließen und bis Mitte November fertig sein. Aus logistischen Gründen und dann „mit voller Schlagkraft" (Meise) werde diese Etappe erst im Dezember begonnen und im März 2020, „wir denken ohne Schlechtwetter" (Meise), abgeschlossen. Zwischen Maschstraße und Einmündung Brunnenstraße bleibt es hingegen (fast) bei der ursprünglichen Vorgabe: Beginn 5. August, Abschluss Anfang Oktober. Spannend für Verkehrsteilnehmer dürften die nächsten beiden Strecken werden. Nach der ersten Planung sollten die Bauarbeiten parallel laufen. Doch das ist passé. Es bleibt zwar dabei, dass die Salzufler Straße zwischen Brunnenstraße und dem Siemes-Schuhcenter (einschließlich Abzweig Bauvereinstraße und E-Center) von Anfang Oktober bis Anfang Dezember erneuert wird. Zeitlich nach hinten geschoben wird dagegen der kürzeste Abschnitt am Bergertor, einschließlich der Einmündung zur Schützenstraße. Die jetzt vorliegenden Strabag-Pläne mit dem Zeitraum März bis Mai 2020 müssen wohl noch einmal überarbeitet werden, weil die Stadt zur Kirmes „Auf der Freiheit" (um den 12. April) freie Fahrt wünscht. Der Endtermin ist gesichert Die Verantwortlichen zweifeln nicht daran, dass die genannten Fristen eingehalten werden. Thomas Meise: „Wir sind voll im Soll." Lothar Sobek: „Der Endtermin ist gesichert. Wir haben ein gemeinsames Ziel." Ein von Anwohnern und dem Bauherren des neuen Obi-Marktes auf dem ehemaligen Areal von Opel-Corsmann, Josef Schoofs, gemachter Vorschlag, nach einseitiger Verkehrsführung während der Bauzeit, sei nicht zu realisieren. Thomas Meise: „Das Problem ist der Sicherheitsabstand. Und wenn, dann bleibt nur Platz für Fußgänger oder Pkw, beides geht nicht." Lothar Sobek: „Erfahrungen haben gezeigt, dass eine solche Lösung kostspieliger ist und länger dauert." An diesen Aussagen wird sich auch Josef Schoofs orientieren müssen. Der hatte die Dauer der Straßenarbeiten beklagt, die Obi-Baustelle still gelegt, einen verspäteten Eröffnungstermin zum Frühjahr 2022 befürchtet und zuletzt den Start des Bau- und Gartencenters grundsätzlich in Frage gestellt („Wir halten es für widersinnig, den Prozess der Planung, Abstimmung und Ausführung zu dem jetzigen Zeitpunkt wieder aufzunehmen"). Lothar Sobek: „Keiner von uns rechnet damit, dass der Obi erst im Frühjahr 2022 eröffnen kann."

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