Vertreter der Werre-Städte demonstrieren ihre neue Verbundenheit. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Vertreter der Werre-Städte demonstrieren ihre neue Verbundenheit. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Kreis Herford Werre-Projekt nimmt weitere Hürde für die Regionale 2022

Die Idee „Ein Fluss, der OWL verbindet“ von mehreren Städten an der Werre hat sich für eine weitere Stufe des Förderungsprozesses qualifiziert. Was das für das Projekt bedeutet.

Eike J. Horstmann
13.07.2019 | Stand 13.07.2019, 12:09 Uhr

Kreis Herford. Die Projektidee „Die Werre- ein Fluss, der OWL verbindet" hat den so genannten C-Status erhalten. Damit hat die Ideedie erste Hürde für den weiteren Qualifizierungsprozess genommen und ist in die erste Stufe des Beratungs- und Qualifizierungsprozesses der „Regionale 2022" aufgenommen worden. Laut einer Pressemitteilung der Stadt Herford bedeutet dies, dass der Projektidee zugetraut wird, einen Beitrag zur Umsetzung der Gesamtstrategie „Wir gestalten das neue UrbanLand" zu leisten. „Mit dem C-Status verbindet sich noch keine Förderzusage", stellt Stadtsprecherin Susanne Körner allerdings klar. Von Horn Bad-Meinberg bis nach Bad Oeynhausen Die Werre durchfließt auf ihrem Weg von der Quelle bis zur Mündung die Kreise Lippe, Herford sowie Minden-Lübbecke und verbindet somit auf einer Länge von knapp 72 Kilometer die Städte miteinander. Von Horn Bad-Meinberg durch Detmold, Lage, Bad Salzuflen, Herford, Hiddenhausen, Kirchlengern und Löhne passiert sie schließlich Bad Oeynhausen, um dort in die Weser zu münden. Die Anrainerkommunen der Werre haben im Mai 2019 gemeinsam die Projektbewerbung „Die Werre – ein Fluss, der OWL verbindet" zur Regionale 2022 eingereicht. Das Ziel der Projektidee ist, den Zustand der Werre zu verbessern und den Fluss, auch für die Bevölkerung, wieder erlebbar machen. Zum Beispiel mit einem durchgehenden Radweg oder einem Gewässerlehrpfad.

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