Gut vorbereitet: Links und rechts der B 61 sind zwischen Herford und Löhne-Wittel Bäume und Sträucher bereits großflächig gerodet worden, damit die Arbeiten zum Umbau dieses Trassenabschnitts ab Juli zügig beginnen können. Hinter der Fahrbahn ist der Hochwasser führende Nagelsbach zu erahnen. - © Peter Steinert
Gut vorbereitet: Links und rechts der B 61 sind zwischen Herford und Löhne-Wittel Bäume und Sträucher bereits großflächig gerodet worden, damit die Arbeiten zum Umbau dieses Trassenabschnitts ab Juli zügig beginnen können. Hinter der Fahrbahn ist der Hochwasser führende Nagelsbach zu erahnen. | © Peter Steinert

Herford/Löhne Mindener Straße wird ab Sommer gesperrt

Sobald die Knickstraße zwischen Löhne-Gohfeld und Exter fertig ist, will Straßen.NRW das nächste Projekt in Herford-Schwarzenmoor anpacken


Herford/Löhne. Herfords Verkehrsteilnehmern droht nach der Salzufler Straße die nächste langfristige Umleitung. Voraussichtlich ab Juli erneuert der Landesbetrieb Straßen NRW eine Brücke der Mindener Straße/B 61 über den Nagelsbach in Schwarzenmoor. Gleichzeitig wird die in Serpentinen auf den Wittel führende Fahrbahn begradigt. Ein Radweg soll bis Gohfeld gehen Schon ab der Alten Heerstraße soll künftig zudem ein Radweg bis nach Löhne-Gohfeld führen. Der Abzweig zur Alten Heerstraße wird dabei verändert. „Damit dieser Bereich übersichtlicher wird, stößt die Alte Heerstraße nicht mehr in einem spitzen Winkel auf die B 61, sondern ehr rechtwinklig", so ein Sprecher des Landesbetriebs auf nw.de-Anfrage. Zuletzt hatte es an dieser Stelle vermehrt Unfälle gegeben. Etwa in Höhe des an der B 61 stehenden Blitzers soll die neue Brücke gebaut werden. Doch es geht nicht nur um die Brücke, die die Planer beschäftigt. Im bestehenden Widerlager der Nagelsbach-Brücke ist eine Ferngasleitung integriert, die Ostwestfalen mit Hannover verbindet und die mit dem Brücken-Neubau ebenfalls erneuert werden muss. „Wir können hier erst beginnen, wenn die B 611 fertig ist", sagt Sven Johanning als Sprecher von Straßen.NRW und meint die frühere Knickstraße, die nicht nur Gohfeld und Exter, sondern auch die A 30 mit der A 2 verbindet. Die Arbeiten dazu sind weit fortgeschritten, aber eben noch nicht abgeschlossen. Erstmal muss das Wetter besser werden Derzeit fehlt lediglich noch die Fahrbahndecke, für die es aber besseres Wetter als zuletzt braucht. Mehrere Straßenwalzen stehen bereits einsatzbereit auf der Trasse, für die anschließend die Fahrbahnmarkierung aufgetragen und die Beschilderung installiert werden muss. Theoretisch haben die beteiligten Bauunternehmen bis zum 31. Dezember Zeit, die Knickstraße (B 611) komplett fertig zu bauen. Straßen.NRW hofft, dass es schneller geht. Von einer Fertigstellung bis Juli wird derzeit ausgegangen. Der Verlauf der Knickstraße auf Löhner Gebiet wird nicht nur verlegt und damit begradigt, neben der Straße verläuft künftig auch ein Geh- und Radweg, der mindestens 2,50 Meter breit ist. Ein ebenso breiter Weg soll künftig an der B 61 zwischen Herford-Schwarzenmoor und Löhne-Gohfeld entlangführen. Die Brücken- und Straßenbauarbeiten der B 61 dauern nach Planung des Landesbetriebs Straßen.NRW ein Dreiviertel Jahr. Bei einem Beginn im Juli könnte die Vollsperrung demnach im April 2020 aufgehoben werden. Vorausgesetzt, dass kein strenger Winter diesen Freigabe-Termin nach hinten verschiebt.

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