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Gerda-Marie Kleine, Daniela Albrink, Birgit Zeiss, Heike Weber und Claudia Hioschen freuen sich über die Unterstützung. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Gerda-Marie Kleine, Daniela Albrink, Birgit Zeiss, Heike Weber und Claudia Hioschen freuen sich über die Unterstützung. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Herford Spende zur rechten Zeit: Das Frauenhaus braucht jede Unterstützung

Der Lions Club Herford Radewiga konnte in der Vorweihnachtszeit 3.500 Exemplare verkaufen

Frank-Michael Kiel-Steinkamp
24.02.2019 | Stand 22.02.2019, 18:28 Uhr
Beriwan Ali

Herford. Der 18. Glückskalender des Lions Club Herford Radewiga ist in der Vorweihnachtszeit in seiner gesamten Auflage von 3.500 Stück verkauft worden. Die Damen können daher einmal mehr Frauen und Kinder, die Schutz oder Hilfe benötigen, mit einer ansehnlichen Summe Geld unterstützen. Das Frauenhaus Herford und der Kinderschutzbund Herford bekommen in diesen Tagen jeweils 4.000 Euro überwiesen. Weitere Beträge aus dem Erlös gehen in kleineren Stückelungen in die Projekte, die die Lions-Ladys wiederkehrend fördern. Der Adventskalender zeigte im vergangenen Jahr das verschneite Rathaus als Motiv. Jeder zehnte Kalender stand mit seiner Nummer für einen Gewinn. In der Summe gab es von Sponsoren gestiftete Preise im Wert von 16.000 Euro. Frauenhaus steht am Rande seiner Möglichkeiten Für das Frauenhaus bedankte sich gestern Mitarbeiterin Daniela Albrink bei Präsidentin Birgit Zeiss, Vizepräsidentin Gerda-Marie Kleine und der Activityausschuss-Vorsitzenden Claudia Hoischen. Das Frauenhaus kann seit vergangenem Jahr gleichzeitig neun Frauen, die aus Gewaltsituationen fliehen müssen, und ihren Kindern eine sichere Unterkunft bieten, bis für sie eine Wohnung gefunden ist. Das ist ein Platz mehr als in den Vorjahren. Der Bedarf ist damit aber bei weitem nicht gedeckt. Die Kapazität ist dauerhaft ausgeschöpft. Von der Spende will das Frauenhaus-Team Geräte und Haushaltsgegenstände für die Küche finanzieren, die durch die hohe Fluktuation im Haus starkem Verschleiß unterliegen. Das Frauenhaus nimmt Frauen aus allen Regionen auf – die Entfernung zum gewalttätigen Mann ist oft ein Sicherheitsfaktor. Die Frauen müssen oft länger im Frauenhaus bleiben, als eigentlich sinnvoll ist, denn auch Wohnungen für sie sind Mangelware. Kinderschutzbund: Lernförderung für Kinder stark nachgefragt Heike Weber vom Kinderschutzbund berichtete von einer ungebrochenen Nachfrage nach Angeboten der kostenlosen Lernförderung für Kinder der ersten bis sechsten Klassen. Hier werden in Einzelbetreuung Hausaufgaben erledigt, Lerninhalte vertieft und sprachliche, motorische und soziale Kompetenzen der Kinder gestärkt. Da neben ehrenamtliche Mitarbeitern auch Honorarkräfte eingesetzt werden, wird für die Leistung Geld benötigt.

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