Kreativität mit Stil: Die erste Maker Faire OWL wird auch für Steampunk-Liebhaber viel zu bieten haben. Weitere Schwerpunkt sind 3D-Druck, Robotik und Virtual Reality. - © Foto: Jan Wessels / ABACUS THEATER
Kreativität mit Stil: Die erste Maker Faire OWL wird auch für Steampunk-Liebhaber viel zu bieten haben. Weitere Schwerpunkt sind 3D-Druck, Robotik und Virtual Reality. | © Foto: Jan Wessels / ABACUS THEATER

Kreis Herford Festival ausgeklügelter Erfindungen und Forum für Bastler und Tüftler

Innovation: Der Güterbahnhof Herford öffnet bei der ersten "Maker Fair OWL" seine Tore für Tüftler, Bastler und Erfinder. Schirmherr ist Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart

11.01.2019 | Stand 10.01.2019, 20:17 Uhr

Kreis Herford. Zwei Tage lang bietet ein kreatives Ideen- und Erfinderfestival Querdenkern aus ganz NRW eine Plattform zum Präsentieren, Tüfteln, Basteln und Kennenlernen. Die erste "Maker Faire OWL" bringt am 1. und 2. Juni zukunftsorientierte Unternehmen, Existenzgründer, Hobbybastler und begeisterte Besucher zusammen. Die Veranstaltung findet am Güterbahnhof Herford statt. Mit Performances, Workshops, Vorträgen und Mitmachangeboten aus Hightech, Design, Wissenschaft, Kunst und Handwerk ist die Maker Faire eine Mischung aus Wirtschaftsmesse, Science Festival und Do-It-Yourself-Treffpunkt. Insbesondere junge Menschen seien begeistert von der spielerischen Weise, in der sie etwas über Wissenschaft, Technik und den Umgang mit Materialien und Werkzeugen bei der Maker Faire lernen, so die Veranstalter. Handarbeit trifft auf Robotik, Steampunk auf Wissenschaft Die thematischen Schwerpunkte des Erfinderfestivals liegen unter anderem in den Bereichen 3D-Druck, Do-it-Yourself und IT. Handarbeit trifft auf Elektronik, Handwerk auf Robotik, Steampunk auf Upcycling und Virtual Reality, Wissenschaft und Forschung. Anfassen und Ausprobieren wird groß geschrieben. Die Schirmherrschaft über die Maker Faire OWL übernimmt Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW. "Ostwestfalen-Lippe ist eine Region der Macher", sagt Pinkwart in seinem Grußwort. "Hier leben Menschen, die kreativ sind, die Dinge in die Hand nehmen und ihre Zukunft aktiv gestalten. In OWL sind internationale IT-Unternehmen ebenso zuhause wie exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Hier fühlen sich innovative Designer ebenso wohl wie lokale Do-It-Yourself Gruppen." Um Privatpersonen zu ermöglichen, ihre Ideen selber in Produkte umzuwandeln, gibt es "FabLabs", offene Werkstätten mit Zugang zu Produktionsmitteln. "Die wachsende Szene der FabLabs, aber auch individuelle Erfinder, Bastler und Tüftler aller Altersstufen finden in Ostwestfalen ein offenes Klima für Ideen und Innovationen. Ein idealer Ort also für das Ideen- und Erfinderfestival Maker Faire", findet Pinkwart. Die Veranstaltung wird von einem Herforder Unternehmen ausgerichtet Die erste Maker Faire in Ostwestfalen-Lippe erwartet rund 100 Aussteller und 3.000 bis 5.000 Besucher. Das aus den USA stammende Festivalformat wird seit 2013 in Deutschland zunehmend populärer: Maker Faires finden unter anderem in Berlin, Hannover und im Ruhrgebiet statt, weltweit gibt es bereits mehr als 770 Erfinderfestivals. Veranstaltet wird die Maker Faire OWL von der city2science GmbH, einem international ausgerichteten Büro für Wissenschaftskommunikation und Strategieberatung mit Sitz in Herford. Interessierte können sich bereits jetzt für die Veranstaltung anmelden. Das Anmeldeformular und weitere Informationen zur Maker Faire gibt es auf der Website der Veranstaltung: www.makerfaireowl.de

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