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In der Backstube: Gunther Jachs späterer Lehrmeister Heinrich Ellermann mit Sohn Heinz und Mitarbeitern im Jahr 1946. - © Sammlung Gunther Jach
In der Backstube: Gunther Jachs späterer Lehrmeister Heinrich Ellermann mit Sohn Heinz und Mitarbeitern im Jahr 1946. | © Sammlung Gunther Jach

Herford Neues Buch: Wie Konditormeister Gunther Jach die Währungsreform erlebte

Neuanfang nach der Währungsreform: Gunther Jach und seine Familie kamen als Vertriebene nach Herford. Vater, Mutter und neun Kinder hatten den Krieg überlebt. Ab Dezember 1948 ging der 16-Jährige in die Bäckerlehre

Frank-Michael Kiel-Steinkamp Frank-Michael Kiel-Steinkamp
22.11.2018 | Stand 22.11.2018, 10:54 Uhr
Im Ruhestand: Gunther Jach kann sich noch gut an seine Zeit als Bäckerlehrling erinnern. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Im Ruhestand: Gunther Jach kann sich noch gut an seine Zeit als Bäckerlehrling erinnern. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

 "Einen Tag nach der Währungsreform am 20. Juni 1948 - da waren die Läden voll, auch in Herford", erinnert sich Gunther Jach. Im Januar 1949 sollte der junge Mann seine Stelle als Lehrling in der Bäckerei Ellermann an der Radewiger Brücke antreten. Doch in der Vorweihnachtszeit wurde jede Hand gebraucht. Und so stand der 16-Jährige schon im Dezember 1948 mit dem Meister und den Gesellen in der Backstube. Heiligabend war ein voller Arbeitstag. Am zweiten Feiertag ab 18 Uhr mussten der Ofen vorgeheizt und der Sauerteig angesetzt werden.

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