Wie berichtet, hat es Hausdurchsuchungen in Herford gegeben. - © Nicole Bliesener
Wie berichtet, hat es Hausdurchsuchungen in Herford gegeben. | © Nicole Bliesener

Herford Verdacht: Unterstützung der Terrormiliz im Ausland

Ermittlungen: Durchsuchung bei Tschetschenen wegen Verdachts der Planung einer Gewalttat

Herford. Wie berichtet wird gegen zwei Islamisten aus Herford wegen Verdachts der Planungen einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Das könnte etwa schlimmstenfalls einen Anschlag umfassen - im Fall der zwei Herforder geht es nach Angaben der Staatsanwaltschaft Dortmund nicht um Anschlagspläne in Deutschland. Die Aktivitäten der Männer bezögen sich auf das Ausland. Weitere Details wollte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Dortmund wegen der laufenden Ermittlungen gegen Vater und Sohn nicht nennen. Beide blieben nach den Durchsuchungen in der vergangenen Woche auf freiem Fuß. Der Vater wird als islamistischer Gefährder eingestuft Offenbar geht es nach NW-Informationen bei den aktuellen Vorwürfen aber um die Unterstützung der Terrormiliz "Islamischer Staat" durch den als islamistischer Gefährder eingestuften Tschetschenen und seinen Sohn. Diese Unterstützung könnte etwa das Anwerben von Terroristen oder auch die finanzielle Unterstützung der Islamisten in Syrien und im Irak umfassen. Bereits vor rund drei Jahren hatte es bisher noch nicht nachvollziehbare Informationen über Prämien gegeben, die die Terrormiliz an ihre Helfer zahlt, die Terroristen für sie anwerben. Aktuell waren die beiden Islamisten im Zuge eines anderen Strafverfahrens in das Visier der Ermittlungsbehörden geraten. Wann die Ermittlungen gegen das Duo abgeschlossen sein werden, ist unklar. Beide Männer sind für Sicherheitsbehörden und Justiz keine Unbekannten und seit Jahren im Visier.

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