Das Lukas-Krankenhaus in Bünde: Die Summe der Investition wird noch nicht genannt. - © Gerald Dunkel
Das Lukas-Krankenhaus in Bünde: Die Summe der Investition wird noch nicht genannt. | © Gerald Dunkel

Kreis Herford Kreistag entscheidet sich für die Beteiligung am Lukas Krankenhaus

Kreistag: Über die Höhe der Summe für die mögliche Investition des Kreises ist 
bis zum Beschluss der Gesellschafterversammlung Stillschweigen vereinbart

Kreis Herford (nw). Der Kreistag, das politische Parlament des Kreises Herford, hat am Freitag, 28. September, einstimmig beschlossen, dem Lukas Krankenhaus in Bünde eine Beteiligung anzubieten. Mit einer Beteiligung von 25,1 Prozent wollen Landrat Jürgen Müller und das Parlament die beiden Klinikstandorte im Kreis Herford (Klinikum Herford und Lukas Krankenhaus Bünde) langfristig halten und absichern. Über die Höhe der Summe für die mögliche Investition des Kreises ist bis zum Beschluss der Gesellschafterversammlung Stillschweigen vereinbart. Die Gesellschafterversammlung wird im November beraten und beschließen. Eine wohnortnahe Versorgung und Behandlung soll weiterhin im Kreis Herford möglich sein Bereits im vergangenen Jahr haben sich beide Häuser für eine Kooperation entschieden. Diese hat gleichfalls das Ziel, die Grund- und die Regelversorgungen im klinischen Bereich sicherzustellen und Synergieeffekte zu nutzen. Auch mit Blick auf die demografische Entwicklung seien zwei Standorte und eine zusätzliche Konzentration auf beispielsweise die Schwerpunktmedizin älterer Menschen erforderlich. Eine wohnortnahe Versorgung und Behandlung soll weiterhin im Kreis Herford möglich sein. Bereits jetzt übernimmt das geriatrische Krankenhaus Enger, ein Tochterunternehmen des Lukas Krankenhauses, einen wichtigen Schwerpunkt. Ein Konzept weiterer medizinischer Schwerpunkte im Kreis, verteilt auf beide Häuser, ist bereits in Arbeit.

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