Hubschraubereinsatz: Ein verletzter Mann wurde aus Falkendiek nach Osnabrück geflogen. Sein Auto liegt auf der Seite. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Hubschraubereinsatz: Ein verletzter Mann wurde aus Falkendiek nach Osnabrück geflogen. Sein Auto liegt auf der Seite. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Zwei Unfälle am Abend: Hubschrauber bringt Unfallopfer nach Osnabrück

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Herford. Zwei schwere Verkehrsunfälle hielten am Sonntagabend Rettungskräfte und Polizei in einem Abstand von nur einer Stunde in Atem. Allein fünf Krankentransporter waren im Einsatz. Gegen 18.45 Uhr versuchte eine 66-jährige Frau aus Löhne auf der Holtstraße mit ihrem Kleinwagen die Hombergstraße in Falkendiek zu überqueren. Sie missachtete offenbar das Stoppschild und rammte den VW Golf Sportsvan eines 68 und 65 Jahre alten Ehepaares, ebenfalls aus Löhne, das in diesem Moment auf der Hombergstraße die Kreuzung befuhr. Alle drei Beteiligten wurden verletzt. Die 65 Jahre alte Frau musste von der Feuerwehr befreit werden, weil sie nicht allein aus dem Fahrzeug klettern konnte. Der 68-jährige Fahrer des Golf musste nach notärztlicher Behandlung mit dem Hubschrauber in eine Osnabrücker Klinik geflogen werden. Über die Schwere der Verletzungen konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Sachschaden: 20.000 Euro. Anlieger beklagten, dass auf der Hombergstraße in diesem Bereich Tempo 100 erlaubt sei, obwohl hier sechs Kinder lebten, und man sich schon bei der Stadt beschwert habe. Zahlreiche Haustiere seien auf der „Rennstrecke" schon überfahren worden. Die Rettungsarbeiten waren noch nicht abgeschlossen, als gegen 19.40 Uhr zwei Vans auf der Kreuzung Bünder Straße/Umgehungsstraße zusammenstießen, weil offenbar ein Fahrer den Gegenverkehr übersehen hat. Fünf Insassen waren betroffen. Es gab nur leichte Verletzungen aber erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen.

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