Willkommen: Elke und Heiner Wemhöner begrüßten Freitagnachmittag ihre Gäste zur Einweihung an der Planckstraße, wo eine futuristische Fassade zwei Alt- und zwei Neubauten vereint. - © Peter Steinert
Willkommen: Elke und Heiner Wemhöner begrüßten Freitagnachmittag ihre Gäste zur Einweihung an der Planckstraße, wo eine futuristische Fassade zwei Alt- und zwei Neubauten vereint. | © Peter Steinert

Herford Wemhöner feiert Einweihung der neuen Produktionshalle

Wemhöner Surface Technologies: Mehr als 1.000 große und kleine Gäste bei der Einweihungsfeier des neuen Hallentrakts an der Planckstraße

Peter Steinert

Herford. Als Fest für die Familie war die Einweihungsfeier der neuen Halle von Wemhöner Surface Technologies an der Planckstraße gedacht. Und so freute sich Firmenchef Heiner Wemhöner am Freitag, dass von den 1.400 geladenen Gästen 200 Kinder waren. „Wir fühlen uns am Standort Herford sehr wohl und tun alles, um weitere Maschinen in aller Welt verkaufen zu können", sagte Heiner Wemhöner, nachdem die Band „Soulfood" eine kleine Pause eingelegt hatte. Diese Pause nutzte auch Bürgermeister Tim Kähler. „Die Familie Wemhöner verbindet eine hohe Affinität für die Kunst, für die Schönheit und für das gewisse Etwas." Das Stadtoberhaupt zielte in seinen Worten auf die futuristische Außenverkleidung, die zwei Alt- und zwei Neubauten vereint. Dahinter steht die Jens Konen Metalltechnik GmbH, die seit 24 Jahren im Metall- und Stahlbau tätig ist. Bei der Fassadenplanung waren auch Lösungsvorschläge der Firma eingebracht worden. Zwölf Millionen Euro hatte Wemhöner investiert, um Abläufe zu verbessern und um eine neue Fräsmaschine installieren zu können. Die stand an diesem Tag jedoch ein wenig im Abseits. In den Blickpunkt geriet eher die prachtvolle Kirmeskulisse mit Wurfbude und Karussells, die Schausteller Björn Laffontien aufgefahren hatte. Lediglich der eigens engagierte Schauspieler Peter Trabner (im Fernsehen spielt er derzeit den Pathologen im „Tatort Dresden") wies auf das hochmoderne Arbeitsgerät hin, wenngleich auf humorvolle Weise: „Hier werden die Löcher für die Kekse gebohrt, die dann in China landen, um dort mit Schokolade bestreut zu werden." Die Maschine sollte auch am Samstag im Hintergrund stehen, als beim Kulturfestival „Wege durch das Land" die Schauspielerin Lilith Stangenberg und der Autor Dietmar Dathdenn lasen. Die Überschrift hätte nicht passender sein können: „Reise in die Zukunft".

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