Ein Pfarrer in Nöten: Ob sich Traudl (Christine Held, l.) und Maria (Anke Brandwein) wirklich nur um die Stelle der Haushälterin beim neuen Dorfpfarrer (Tino Jacobi) streiten? Der erfleht schon mal göttlichen Beistand. - © Ralf Bittner
Ein Pfarrer in Nöten: Ob sich Traudl (Christine Held, l.) und Maria (Anke Brandwein) wirklich nur um die Stelle der Haushälterin beim neuen Dorfpfarrer (Tino Jacobi) streiten? Der erfleht schon mal göttlichen Beistand. | © Ralf Bittner

Herford Theatergruppe des Heimatvereins Stedefreund spielt "Amore mio"

Ab Samstag wird das Stück neun Mal im Stedefreunder Krug präsentiert. Erhältlich sind nur noch Restkarten

Herford. Später im Jahr als üblich präsentiert die Theatergruppe des Heimatvereins Stedefreund ihr neues Stück "Amore mio oder kann denn Liebe Sünde sein", eine Komödie von Ute Tretter-Schlicker. Irrungen, Wirrungen und Spaß sind garantiert. "Wir hatten zwei Stücke zur Auswahl und uns in der Gruppe für Amore Mio entschieden", sagt Regisseurin und Leiterin der Theatergruppe Petra Konopka, sie sich über den neuen Mitspieler Tino Jacobi in der Rolle des Dorfpfarrers und die Rückkehr Martin Kleineidams in die Gruppe freut. Der war zuletzt 2004 in "Ein Mann mit Mut" auf der Bühne im Stedefreunder Krug zu sehen und ist als Franzl zu erleben. Das Stück dreht sich um Gunther (Manfred Friske), dessen Kneipe eher schlecht läuft. Dennoch wollen er und Freundin Rosa (Maggy Abal) heiraten. Gunthers Schwester Traudl (Christine Held) hat Vorbehalte dagegen, weil sie das Gefühl hat, dass mit Traudls Bruder Joe (Lars Brockmann), einem Weiberhelden, etwas nicht stimmt. Außerdem konkurriert sie mit ihrer Freundin Maria (Anke Brandwein) um die Stelle als Haushälterin beim neuen Dorfpfarrer. Um die Stelle zu bekommen, ist jedes Mittel recht. Und dann ist da Franzl (Martin Kleineidam), der schon lange hinter Traudl her ist. Und als sei das noch nicht genug, kündigt sich in Gunthers Kneipe ein Stripper an. Nun fängt die Sache an, selbst Traudl über den Kopf zu wachsen, die Wert auf ein sauberes und anständiges Haus legt. Premiere ist bereits ausverkauft "Ob und für wen es ein glückliches Ende gibt, verraten wir nicht", sagt Konopka am Rande einer der letzen Proben vor der Premiere am kommenden Samstag: "Es soll ja Spannung für die Zuschauer bleiben." Die halten der Gruppe die Treue. Die Premiere ist ausverkauft, für Folgevorstellungen gibt es nur noch wenige Restkarten. "Durch die Verschiebung begannen wir erst im Januar und konnten auch die Proben von drei auf zwei Termine pro Woche verringern", sagte die Regisseurin. Das habe gut funktioniert und die Arbeit etwas entspannter gemacht. Entspannt soll es auch vor den Vorstellungen zugehen. "Einlass ist eineinhalb Stunden vor Vorstellungsbeginn", sagt Konopka: "Allerdings kann eine Person nur noch maximal sechs Plätze reservieren." Das soll verhindern, dass große Gruppen viele Plätze blocken und andere Zuschauer mit hinteren Plätzen vorlieb nehmen müssen, obwohl der Saal weitgehend leer scheine.

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