Enttäuscht: Tim Ostermann (r.) wird es auch über die Landesliste nicht in den Bundestag schaffen. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Enttäuscht: Tim Ostermann (r.) wird es auch über die Landesliste nicht in den Bundestag schaffen. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Kreis Herford/Bad Oeynhausen Tim Ostermann verpasst den Einzug in den Bundestag

Listenplatz 17 reicht dem Juristen nicht, um über die Landesliste einzuziehen

Dirk Windmöller
Dennis Bleck

Kreis Herford/Bad Oeynhausen. Enttäuschung herrschte bei Tim Ostermann. Um sechs Uhr morgens stand fest, dass der CDU-Politiker die Interessen des Kreises Herford und Bad Oeynhausen nicht weiter in Berlin vertreten wird. Der Listenplatz 17, der im Vorfeld als relativ sicher galt, reichte aufgrund des bundesweiten Wahlergebnisses der CDU ( 33 Prozent) nicht aus. "Natürlich bin ich traurig. Im Vorfeld hatte ich mir natürlich auch gute Chancen auf das Direktmandat ausgerechnet", sagte Ostermann. Damit ist Stefan Schwartze (SPD) der einzige Politiker, der für den Wahlkreis 133 Herford/Minden-Lübbecke II in den Bundestag einzieht. Der SPD-Politiker setzte sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen knapp mit 36,8 Prozent der Stimmen vor Ostermann (35,7 Prozent) durch und erhielt das Direktmandat.

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