Pech: Markus Brinkmann und Pikeur Dylon - hier beim Weltcup in den USA - müssen eine neue Zwangspause einlegen. - © dpa
Pech: Markus Brinkmann und Pikeur Dylon - hier beim Weltcup in den USA - müssen eine neue Zwangspause einlegen. | © dpa

Herford Herforder Springreiter Markus Brinkmann weiter im Pech - diesmal hat's das Pferd erwischt

Reiten: Bei Markus Brinkmann setzt sich das Verletzungspech fort. Aachen ist kein Thema

Dirk Kröger

Herford. Markus Brinkmann, 36-jähriger Springreiter des Reit- und Fahrvereins "von Lützow" Herford, war gerade wieder auf dem Weg der Besserung, nachdem er sich wie berichtet vor geraumer Zeit bei einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen hat. Aber das Pech setzt sich für den Herforder fort, denn jetzt hat's sein Spitzenpferd Pikeur Dylon erwischt.

Bei Turnier in Riesenbeck war es, als Brinkmann mit dem zehnjährigen Holsteiner auf dem Weg zum Parcours war und sein Pferd dabei auf einen Stein trat. "Das passiert bei 100 Möglichkeiten einmal", ärgerte sich Brinkmann. Pikeur Dylon zog sich einen Bluterguss unter dem Huf zu. "Das ist nichts Dramatisches, das wird auch keine Folgen haben, aber es braucht Zeit", kommentierte er die Verletzung.

Start beim CHIO kein Thema mehr

Pikeur Dylon darf sich rund zwei bis drei Wochen so gut wie nicht bewegen, ehe er wieder das Grundlagentraining aufnehmen kann. Für Markus Brinkmann heißt das: Ein Start beim CHIO in Aachen (14. bis 23. Juli), den er nach seiner eigenen Verletzung als Ziel vor Augen hatte, ist kein Thema mehr.

In Riesenbeck hatte der Herforder sich und sein Spitzenpferd langsam wieder an den Turniersport heranführen wollen. "Deswegen hatte ich auch nur für die mittlere Tour gemeldet", erklärt er. Die ritt er mit Pikeur Quickfire, der eigentlichen Nummer zwei im eigenen Stall. "Er ist gut gesprungen", verteilte der diesjährige Teilnehmer am World-Cup-Finale verbale Streicheleinheiten für den zehnjährigen Holsteiner Hengst.

Sportler auf dem Weg der Genesung

Ein Zeitfehler aber verhinderte die Qualifikation beim Tour-Finale fürs Stechen, entsprechend gab es auch keine Platzierung. "Aber das war auch gar nicht mein Ziel", sagte er. Immerhin: Die Rekonvaleszenz des Reiters schreitet voran. "Es wird besser", beurteilte der Sportler seine eigene Gesundung, "aber es ist noch nicht wieder so wie vor meiner Verletzung." Mit den eigenen Knochen hatte Brinkmann demnach keine Probleme, die Bänder aber machen dem Unternehmer aus der Hansestadt noch Probleme.

In absehbarer Zeit wird Pikeur Quickfire bei ihm nun wohl in die erste Reihe rücken. Für das vergangene Wochenende war eigentlich eine Turnierteilnahme in Spangenberg geplant, die aber wurde abgesagt. Nun steht am kommenden Wochenende stattdessen die Westfalenmeisterschaft in Steinhagen auf dem Programm, bei der Brinkmann und Pikeur Quickfire aber ohne große Ambitionen starten. "Ich würde gern bei den Springen der Riders Tour in Münster und Paderborn wieder mit Dylon starten", lautet das kurzfristige Ziel.

In Münster wird am 12. und 13. August geritten - das kann noch knapp werden. "Wenn das nicht klappt, dann eben in Paderborn", gibt sich der Herforder gelassen.

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