Leerstand: Die früheren Wohnungen der Briten an der Birkenstraße könnten schon bald in den Besitz der WWS wechseln. Der Sozialausschuss gab düfür in seiner jüngsten Sitzun grünes Licht. - © Peter Steinert
Leerstand: Die früheren Wohnungen der Briten an der Birkenstraße könnten schon bald in den Besitz der WWS wechseln. Der Sozialausschuss gab düfür in seiner jüngsten Sitzun grünes Licht. | © Peter Steinert

Herford Städtische WWS will 60 Briten-Wohnungen ankaufen

Birkenstraße: Sozialausschuss spricht sich für Übernahme der Häuser durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft WWS aus

Herford. Klein und preiswert – die Suche nach Wohnungen mit diesem Zuschnitt gestaltet sich in deutschen Großstädten zunehmend schwerer. Von einer ähnlich angespannten Situation ist Herford derzeit weit entfernt. Um künftige Engpässe jedoch zu vermeiden, soll die Wohn- und Wirtschafts-Service Herford GmbH (WWS) zusätzliche Wohneinheiten aus dem Bestand der früheren britischen Liegenschaften an der Birkenstraße von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) übernehmen. Das beschloss der Sozialausschuss am Dienstag dieser Woche einstimmig. Das Gremium folgte einer Linie, die die WWS zuvor eingeschlagen hatte. Deren Geschäftsführer Magnus Kasner hatte erst unlängst in einem Gespräch mit der NW betont, dass es für Sozialwohnungen grundsätzlich einen entspannten Markt gebe. Kasner: „Die WWS hat mit einem Prozent einen der geringsten Leerstände der vergangenen Jahrzehnte zu verzeichnen." Dringenden Neubaubedarf sieht Kasner nicht. Zudem kämen mit den 450 ehemaligen Wohneinheiten der britischen Armee reichlich Wohnungen auf den Markt. „Wir werden uns hier perspektivisch engagieren und planen 60 Wohneinheiten an der Birkenstraße als preisgünstigen geförderten Wohnraum anzubieten." Grünes Licht kam dazu jetzt vom Sozialausschuss, der der „Schaffung von Wohnungen für Zwecke des sozialen Wohnungsbaus, die die Anforderungen des Wohnraumförderungsgesetzes, Wohnungsbindungsgesetzes sowie den danach erlassenen jeweiligen landesrechtlichen Bestimmungen erfüllen" zustimmte. Die Vorlage geht nun in den Haupt- und Finanzausschuss, der am 20. Juni tagt und anschließend in den Rat, dessen Sitzung für den 23. Juni anberaumt ist.

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