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Markus Wagner: Der 52-Jährige bringt Erfahrung aus verschiedenen politischen Bereichen mit. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Markus Wagner: Der 52-Jährige bringt Erfahrung aus verschiedenen politischen Bereichen mit. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Herford Markus Wagner von der AfD über Björn Höcke und Investitionen

"Ein Gehalt für Erziehende"

Corina Lass
27.04.2017 , 06:00 Uhr

Herr Wagner, die AfD gilt als rechtspopulistische Partei. Wie passen Sie da rein?
Markus Wagner:
Rechtspopulistisch, rechtsextremistisch, rassistisch, homophob, islamophob . . . das ist dieser Worthülsensalat, der immer wieder erbrochen wird. Ich kann damit gar nichts anfangen. Was es gibt, sind Menschen, die beispielsweise die ökosoziale Bevormundung satt haben, die sich nicht mehr durch Rot, Grün, Schwarz zwangsbeglücken lassen wollen, die der Beteuerung, der Islam sei eine friedfertige Religion, nicht mehr glauben, die einer Elite misstrauen, die das hunderttausendfache Schreddern Ungeborener hinnimmt. All diese Menschen haben keine Vertretung in den Parlamenten - gehabt, bis es die AfD gab.