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Von Weiden: Dorin Aaiber (hi. v. l.), Christoph Eckert, Falk Ebeler, Veit Osthoff, Simon Kreft, Antoine Böcker, Greta Schwekendiek und Henning Kreft (vorn) gehören zum Polka-Indie-Folk-Orchester, das sich 2007 als „Crystal Pasture" gegründet hatte. - © Ralf Bittner
Von Weiden: Dorin Aaiber (hi. v. l.), Christoph Eckert, Falk Ebeler, Veit Osthoff, Simon Kreft, Antoine Böcker, Greta Schwekendiek und Henning Kreft (vorn) gehören zum Polka-Indie-Folk-Orchester, das sich 2007 als „Crystal Pasture" gegründet hatte. | © Ralf Bittner

Herford/Bielefeld Neuer Name: "Crystal Pasture" aus Bardüttingdorf heißt jetzt "Von Weiden"

Neues Album heißt "Ruf der Provinz" - der erste Song "Die letzte dieser Art" kann jetzt schon auf Youtube gehört werden

Ralf Bittner
17.02.2017 | Stand 17.02.2017, 16:33 Uhr |

Kreis Herford/Bielefeld. „Keiner tanzt alleine, das ist gut für Hirn und Beine", heißt es im Song „Die letzten dieser Art" der achtköpfigen Band „Von Weiden". Das Stück ist das erste aus dem neuen Album „Ruf der Provinz", das auf Youtube zu sehen und zu hören ist. Wem der Bandname fremd, aber die Gesichter der Musiker bekannt vorkommen, liegt richtig. „Von Weiden" ist der neue Name der guten alten Polka-Beat-Dorfkapelle „Crystal Pasture". Seit 2007 lädt die Formation, deren musikalisches Herz noch immer im Spenge-Bardüttingdorfer Proberaum auf dem Kornboden schlägt, deren Mitglieder inzwischen aber teils in Bielefeld oder Berlin wohnen, zum Tanzen ein. Mit Akkordeon, Geige, Klarinette, Gesang, Gitarre, Bass und allerlei Schlag- und Blasinstrumenten spielt die Formation einen Musikmix, in dem Polka oder Walzer mit Rock oder Ska verschmelzen und der in Dorfkneipen ebenso Spaß macht wie auf Festivalbühnen. „Ruf der Provinz ist unserer dritte CD", sagt Henning Kreft, Sänger, Akkordeonist und Gitarrist der Band: „Da ist es nur folgerichtig, dass wir die CD am 3.3. vorstellen." Nur selbstgeschriebene Songs auf der neuen CD Seit 2011 ist die Besetzung von „Von Weiden" stabil. Balkan, Polka, poppiger Folk, Folkrock oder auch mal ein Musette Walzer finden sich auf der CD, die erstmals ausschließlich selbst geschriebene Songs enthält. „2015 haben wir angefangen, die Stücke zu schreiben", sagt Kreft, eine Zeit, die die Musiker auch nutzten, um das Band-Profil zu schärfen: „Wir wissen jetzt genauer, was wir eigentlich machen wollen. Die Stücke auf der CD kommen unseren Vorstellungen am nächsten. Viele haben mit dem Leben in der Provinz zu tun." Da die Band in Deutsch singt, sei es an der Zeit für einen deutschen Bandnamen gewesen. Wie im Englischen sollte auch das Wort „Weide" vorkommen. „Wenn wir aus dem Fenster sehen, sehen wir Weiden", sagt Kreft: „Von Weiden passt ganz gut." Konzert am 3. März in Bielefeld Die CD-Release-Party im Forum wird ein echter Neuanfang. Noch am 10. Februar spielte die Band als „Crystal Pasture" in Hannover, einen Tag später ging’s dann als „Von Weiden" für ein Wochenende in den Probenraum, um den neuen Songs den allerletzten Feinschliff für die Bühnenpremiere zu geben. „Viele der Songs werden wir am 3. März erstmals überhaupt vor Publikum spielen", sagt Kreft, und die Band sei dementsprechend gespannt auf die Reaktionen. Er schreibt auch den Großteil von Musik und Texten. Da nicht mehr alle Bandmitglieder in Ostwestfalen leben, werden Songideen via Internet als Dateien getauscht, „Aber das meiste passiert immer noch im Probenraum", sagt Kreft, auch wenn die eigentlichen CD-Aufnahmen im Schloss Königsbrück bei Melle erfolgt sind, des besonderen Klanges wegen. Auch wenn viel Proberaum-Zeit in den Songs steckt, ist das Ziel klar. „Wir wollen spielen", sagt Kreft. Termine finden sich auf der Homepage www.vonweiden.com

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