Großer Auftritt in Hannover: Kai Mallmann,Geschäftsführer von DTS aus Herford, ist Spezialist für IT-Sicherheit. - © Foto: Kiel-Steinkamp
Großer Auftritt in Hannover: Kai Mallmann,Geschäftsführer von DTS aus Herford, ist Spezialist für IT-Sicherheit. | © Foto: Kiel-Steinkamp

Herford Herforder Unternehmen für IT-Sicherheit präsentiert sich auf der CeBIT 2016

DTS präsentiert sich mit zehn Partnern auf der weltgrößten Fachmesse - und sagt, wie man sich vor Schadsoftware Locky schützen kann

Herford. Sicherheit in der digitalen Welt wird eines der großen Themen der diesjährigen Computermesse CeBIT, die vom 14. bis 18. März in Hannover stattfindet. Die Herforder DTS IT AG mit ihren Töchtern ist mit von der Partie und auf großen Andrang vorbereitet - nicht zuletzt wegen "Locky". Locky ist eine Windows Schadsoftware, die Server und Endgeräte im gesamten Netzwerk verschlüsselt und anschließend einen größeren Geldbetrag über die Veränderung des Desktop Hintergrundbildes fordert. Meistens gelangt der Virus über infizierte E-Mail- Anhänge in das Netzwerk der Unternehmen. Über die tatsächliche Verbreitung der von Erpressern eingesetzten Software gibt es nur Schätzungen. Doch überall spricht man darüber. "Auch in Ostwestfalen sind Anlagen von dieser Software infiziert, und nicht nur eine", weiß DTS-Geschäftsführer Kai Mallmann. Modernisierung und Backup Spätestens nach solchen Erpressungen wächst die Sensibilität für das Thema IT-Sicherheit. "DTS blockiert mit einer Gateway-Lösung solche E-Mail Infizierung und kann mit weiteren neuartigen Sicherheitsmaßnahmen das Sicherheitslevel wesentlich steigern", so Mallmann. Zusätzlich unterstützt das Herforder Unternehmen Kunden bei der Aktualisierung und Modernisierung von Backupszenarien. Mallmann: "Oft ist nach Infizierung eine schnelle Verfügbarkeit der Backupdaten die einzige Option gegen das erpresserische Vorgehen vom Locky." Den Herfordern kommt zugute, dass in Sachen IT-Sicherheit oft nach deutschen Lösungen gefragt wird. Hier bringen sie auch ihre eigenen Rechenzentren (Databanken) in Herford, Hamburg und Münster ins Spiel. Unternehmen wächst auf 30 Millionen Euro Mallmann sieht sein Unternehmen "technologisch unter den Top 5" der Branche. Man arbeite mit den leistungsstärksten Herstellern zusammen; im Einsatz des führenden Firewall-Herstellers Palo Alto Networks sei DTS zeitweilig Marktführer gewesen. Er nimmt für sich und DTS in Anspruch, neue Produkte früher als andere aufspüren und einsetzen zu können. Einige Zahlen geben ihm recht: DTS, anfangs ein reines Systemhaus, ist laut Bundesanzeiger mit seinen drei Einheiten Systemhaus, Rechenzentren und Security 2014 von knapp 27 auf über 30 Millionen Euro gewachsen. 2015 sei ein weiterer Sprung nach vorn gelungen - vor allem im Bereich IT-Sicherheit. Zunehmend befasst das Unternehmen an der Schrewestraße sich auch mit Export, der im Data-Geschäft schon jetzt 20 Prozent erreicht. Im letzten Jahr ist eine erste Auslands-Niederlassung aufgebaut werden, die demnächst auch ein eigenes Datacenter aufbaut; weitere sollen folgen. Das dritte Mal auf der CeBIT Die Gruppe beschäftigt an acht Standorten 140 Mitarbeiter, davon knapp 100 in Herford, wo man zu den führenden IT-Dienstleistern am Standort zählt.Mehrheitlich gehört DTS zur börsennotierten MBB.SE; weitere Anteile werden von den DTS-Geschäftsführern gehalten. Mallmann: "MBB.SE steht für den langfristigen und strategischen Ausbau ihrer Töchterunternehmen." Auf den CeBIT-Auftritt, den dritten in der Firmengeschichte, hat DTS sich in diesem Jahr besonders vorbereitet. Der Stand ist zweistöckig, hat 100 Quadratmeter Grundfläche und bietet Platz für einen gemeinsamen Auftritt mit zehn Vertriebspartnern, darunter sind etwa Palo Alto Networks und LogRyhtm.

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