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Herford Franz Müntefering spricht über Sterbehilfe

SPD-Politiker kommt am 13. April nach Herford

08.04.2015 | Stand 08.04.2015, 11:18 Uhr
SPD-Politiker mit Profil: Franz Müntefering. - © Foto: dpa
SPD-Politiker mit Profil: Franz Müntefering. | © Foto: dpa

Herford (nw). Jeder Mensch wünscht sich für sein eigenes Lebensende ein friedliches Sterben in Würde, begleitet durch Familie und Freunde sowie verantwortungsbewusste Mediziner in einem rechtssicheren Umfeld. Die Palliativmedizin sowie das Hospizwesen bieten dazu umfassende Hilfen und müssen weiter ausgebaut werden. Dort, wo aber auch die Palliativmedizin bei zum sicheren Tod führenden Erkrankungen an ihre Grenzen stört, ist zu überlegen, wie ein Leben und Sterben in Würde sichergestellt werden kann.

Eine fraktionsübergreifende Gruppe von Mitgliedern des Deutschen Bundestages beschäftigt sich seit Herbst vergangenen Jahres mit dieser Frage, der jetzt in einer Diskussionsveranstaltung der Reihe "SPD-Bundestagsfraktion vor Ort" zum Thema "Begleiteter Suizid? - Leben und Sterben in Würde" nachgegangen werden soll.

Dazu laden der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze und sein Paderborner Amtskollege Burkhardt Blienert am Montag, 13. April, um 18 Uhr in die Aula des Königin-Mathilde-Gymnasiums ein.

Gemeinsam mit ihnen diskutieren der ehemalige Bundesminister Franz Müntefering, Professor Jochen Vollmann, Direktor des Instituts für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin an der Uni Bochum, und Vertreter der Herforder Hospizbewegung über neue Aspekte aus Wissenschaft und Praxis.