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Herford Wiederbelebung eines Könners

Der Herforder Kunstverein zeigt Zeichnungen, Glasmalerei und Aquarelle von Karl Muggly im Pöppelmann-Haus

Lothar Nenz
22.01.2015 | Stand 21.01.2015, 20:28 Uhr |
Erschütternd: Die aquarellierte Tuschezeichnung aus dem Jahr 1922 hat Karl Muggly "Das tote Kind" genannt. Sie ist eine der ausdrucksstärksten Arbeiten der Ausstellung. - © FOTO: KIEL-STEINKAMP
Erschütternd: Die aquarellierte Tuschezeichnung aus dem Jahr 1922 hat Karl Muggly "Das tote Kind" genannt. Sie ist eine der ausdrucksstärksten Arbeiten der Ausstellung. | © FOTO: KIEL-STEINKAMP

Herford. Die Strömungen der Kunstgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert lassen sich bildhaft mit dem Lebenswerk des Wahl-Bielefelders Karl Muggly belegen. Dessen Schaffen hat der Herforder Kunstverein seine aktuelle Ausstellung gewidmet. Im Untertitel der Werkschau ist zu lesen: Neuentdeckung eines Meisters der klassischen Moderne. Damit trifft der Kunstverein ins Schwarze, weil die Zeit über den völlig zu Unrecht vergessenen Künstler hinweggegangen ist.

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