Pastor Dietmar Stuke (l.), Kirchmeister Gerhard Uffmann (5.v.l.) und Jury-Sprecher Karl-Heinz Jakubzik (7.v.l.) mit den Konfirmanden (v. l.), Marc André, Sebastian, Lars, Gerhard Uffmann, Merle und Lennart. - © Foto: Zimmermann
Pastor Dietmar Stuke (l.), Kirchmeister Gerhard Uffmann (5.v.l.) und Jury-Sprecher Karl-Heinz Jakubzik (7.v.l.) mit den Konfirmanden (v. l.), Marc André, Sebastian, Lars, Gerhard Uffmann, Merle und Lennart. | © Foto: Zimmermann

Kreis Herford Umweltpreis geht nach Laar und Kirchlengern

Kirchenkreis vergibt Auszeichnung

Christina Zimmermann

Kreis Herford. Die Kirchengemeinde Laar hat's drauf in Sachen Umwelt. Sie hat jetzt den ersten Platz im Wettbewerb um den mit 500 Euro dotierten Umweltpreis des Kirchenkreises Herford gewonnen. Das Projekt: Die Wiese hinter der Kirche wurde umgestaltet und bietet jetzt Lebensraum für viele Tiere. Die Idee entstand bereits vor drei Jahren. Die Wiese ist vielfältig nutzbar. "Sie wurde leider immer wieder gemäht", sagt Kirchmeister Gerhard Uffmann. Das fand er nicht sinnvoll. "Die Gemeinde konnte einen Schäfer dazu gewinnen, die Wiese mehrmals im Jahr durch seine Schafe abweiden zu lassen. "Dadurch kamen Schafstelzen zu uns", sagt Uffmann stolz. Diese Vogelart hatte man vorher dort nicht gesehen. In diesem Jahr arbeitete die Gemeinde daran, auf ihrer Wiese noch mehr Tieren Lebensraum zu schaffen. Nistkästen und Bienenstöcke wurden angelegt. Die Konfirmanden bauten ein großes Insektenhotel. "Das Thema Schöpfung wurde dadurch für sie anschaulich", sagt Pastor Dietmar Stuke. Karl-Heinz Jakubzik, Vorsitzender des Umweltausschusses im Kirchenkreis, lobt das Engagement: "Die Jury war von der Idee, der Umsetzung und der Nachhaltigkeit des Projektes beeindruckt." Außerdem sei wichtig, dass nicht nur ältere Gemeindemitglieder, sondern auch die heranwachsende Generation sich daran beteiligt hat. Die Kirchengemeinde Hagedorn in Kirchlengern freute sich über den zweiten Platz. Ihr Projekt: eine Trockenmauer aus alten Grabsteinen. Der Umweltpreis wird alle zwei Jahre vom synodalen Umweltausschuss des Kirchenkreises ausgeschrieben.

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