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Die Polizei hat den Fundort der Kinderleiche großräumig abgesperrt, und die Spurensicherung hat ihre Arbeit aufgenommen. - © FOTO: CHRISTIAN MATHIESEN
Die Polizei hat den Fundort der Kinderleiche großräumig abgesperrt, und die Spurensicherung hat ihre Arbeit aufgenommen. | © FOTO: CHRISTIAN MATHIESEN

Herford Kinderleiche in Herford ist vermutlich Dano

Obduktion noch am Donnerstag

03.04.2014 | Stand 04.04.2014, 10:28 Uhr |

Herford (clu/jwl/jm). In Herford ist am Donnerstagmittag eine Kinderleiche gefunden worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei der Leiche mit hoher Wahrscheinlichkeit um den seit drei Wochen vermissten Dano (5) handelt. Die Identität der Leiche ist allerdings noch nicht vollständig geklärt. Zu Freitagmittag haben Polizei und Staatsanwaltschaft zu einer Pressekonferenz eingeladen.

Gegen 12 Uhr hatten am Donnerstag Ermittler in der Nähe der Ahmser Straße und rund 250 Meter vom Kanu-Club entfernt die Kinderleiche gefunden. Der Fundort liegt am Rande einer Wiese in der Nähe einer Tankstelle. Er wurde durch die Bielefelder Hundertschaft weiträumig abgesperrt, um eine umfangreiche Spurensuche und Spurensicherung zu gewährleisten.

Die Leiche wurde laut Polizei in einem Gebüsch abgelegt und soll im Laufe des Freitags obduziert werden. Das Ergebnis der Obduktion soll am Freitag bekanntgegeben werden. Aufgrund der Kleidung gehen die Ermittler aber jetzt schon mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich bei der Leiche um den vermissten Dano handelt.

Danos Spur hatte sich am 14. März auf einem Spielplatz in der Nähe der Werre verloren. Tagelang hatte die Polizei in der Werre, am Ufer, am Sielwehr in Bad Oeynhausen und im gesamten Stadtgebiet Herfords nach dem Jungen gesucht.

Auch zahlreiche Bürger der Stadt hatten sich an der Suche beteiligt. Flugblätter waren in ganz Ostwestfalen verteilt worden, Facebook-Gruppen hatten sich gegründet, um bei der Suche möglichst großflächig zu helfen.

Polizeikreise kritisierten am Donnerstagnachmittag die frühe Veröffentlichung des Leichenfunds in einigen Medien, obwohl die Polizei die Angehörigen noch nicht informiert hatte.

Mehr lesen Sie am Freitag in der Neuen Westfälischen.

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