Herford Herford soll summen

SPD schlägt Teilnahme an Bienen-Projekt vor

03.04.2014 | Stand 02.04.2014, 20:03 Uhr

Herford (dr). Imker berichten schon länger vom Bienensterben, mittlerweile befasst sich sogar die Wissenschaft damit. Die Stiftung für Mensch und Umwelt hat vor kurzem das Projekt "Deutschland summt" gestartet, um Bienen mit kreativen Ideen die Lebensräume zu sichern. Geht es nach der SPD, macht Herford bald mit.

In der kommenden Ratssitzung soll beschlossen werden, dass sich die Stadt für eine Teilnahme an "Deutschland summt" bewirbt. Der stellvertretende Bürgermeister Andreas Rödel schreibt in seinem Antrag: "Neben veränderten Witterungsbedingungen sind die Varroamilbe, der Einsatz von Insektiziden und auch eine Fehlernährung durch Monokulturen für die zunehmende Dezimierung der Bienen ursächlich."

Deswegen sei "Ideenreichtum gefragt", um Bienen das Überleben zu sichern. Berlin, Hamburg oder München seien bei der Initiative schon dabei. Die Stadt lege bei der Bewerbung viel Wert auf eine enge Absprache mit dem Kreis. Auch Kleingartenvereine, Bauernverbände und Imker sollen eingebunden werden.

"Deutschland summt" wurde im Jahr 2010 in Berlin gestartet. Schirmherrin ist Daniela Schadt, Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck.

Die bisherigen Projekte reichen von neu angelegten Stadtgärten über so genannte Bienen-Hotels bis zu Wanderausstellungen. Das helfe nicht nur Bienen, sondern sensibilisiere außerdem die Menschen für die Natur, heißt es auf der Internseite.

Herford kann laut Andreas Rödel zu Beginn des Projekts von den Erfahrungen in anderen Städten profitieren. Auch das Material der Stiftung stehe zur Verfügung. Jetzt gehe es darum, möglichst "viele Menschen zu begeistern".

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