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Gitarrenpop in der Werburg: Musikerin Brigitta Hüttemann vor ihrem Publikum - © FOTO: DOMINIK LENZE
Gitarrenpop in der Werburg: Musikerin Brigitta Hüttemann vor ihrem Publikum | © FOTO: DOMINIK LENZE

SPENGE "Die Stimme erfüllt den Ganzen Raum"

Britta Hüttemann singt im Torhaus der Werburg/Zuhörer von einfühlsamen Konzert begeistert

04.06.2012 | Stand 04.06.2012, 10:20 Uhr

Spenge (dl). Mit Bette Midlers Lovesong "The Rose"stieg Brigitta Hüttemann ein. Dem Hit von 1980 folgten dann viele moderne Stücke: Lieder von deutschen Bands wie Rosenstolz bis zu aktuellen Chartstürmern wie Adele interpretierte die 47-jährige Musikerin neu.

Auf welche Weise sie die Songs spielte, mal schneller, mal langsamer, mal beschwingter, mal nachdenklicher als die Originale - sie vertraut allein auf ihr Bauchgefühl.
Am liebsten, verriet sie, würde sie auch gerne während des Auftrittes etwas mehr improvisieren; einfach immer direkt das Stück spielen, auf dass sie in diesem Moment Lust hat.

Ein bisschen Vorbereitung müsse aber halt sein. Aber: Für jeden Auftritt stellt sie ein eigenes Programm zusammen. Wie auch jetzt für das Konzert in der Spenger Werburg. Sehr zur Freude der Zuhörer: "Die Stimme erfüllt den ganzen Raum, es ist unmöglich da wegzuhören", sagte eine ältere Dame begeistert.

Der kleine Raum, indem die fast 40 Zuschauer dicht beieinander saßen, und die charmante Weise, mit der Hüttemann Kontakt zu ihrem Publikum hielt, machten dies sowieso unmöglich. Während der Stücke lächelte sie ausgesuchte Menschen kurz an, zwinkerte ihnen auch mal zu, und zwischen den Stücken erzählte sie persönliche Anekdoten zu den Songs.

Zum Beispiel, dass sie lange Zeit gar keine deutschsprachigen Lieder mochte, von den Songs von Rosenstolz dann aber sehr begeistert war: "Das sind sehr interessante Texte, und ganz weit weg von irgendwelcher Schlagermusik." Prinzipiell habe sie zwar nichts gegen Schlager, auf der Bühne spielt sie aber lieber moderneren Rock und Pop.

Dr. Werner Best vom Spenger Werburg-Verein lud Hüttemann nun schon zum zweiten Mal ein: "Die Kombination von ihrer Musik mit dem Ambiente der alten Werburg, das ist etwas ganz Besonderes", resümierte er. Mit der Meinung war er nicht allein: So manch ein Zuschauer kam mit einem Fan-Shirt der Sängerin zum Konzert, wie Hüttemann mit einem zufriedenen Lächeln bemerkte.

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