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Auch der Projektchor der Widukind-Oper wusste zu überzeugen. - © Mareike Patock
Auch der Projektchor der Widukind-Oper wusste zu überzeugen. | © Mareike Patock

Ehrgeiziges Projekt Lagerhalle statt Musentempel: Wie Enger die Opernbühnen aufmischte

Ein Rückblick: Mit einer komplett neuen, ambitionierten Widukind-Inszenierung gelang es, auch Nicht-Opernfans anzulocken. Was das Geheimnis des Erfolges war.

Ekkehard Wind
17.10.2022 , 18:00 Uhr

Enger. Es war ein Mammutprojekt, das Regine Krull zusammen mit den Beteiligten geschultert hat. Aus dem Nichts heraus - es gab weder Text noch Musik, weder Solisten noch Bühne - schuf das Team in monatelanger Arbeit eine Widukind-Oper, die das Publikum begeisterte und von den Sitzen riss. "Es war eine echte Herausforderung", sagt Engers Museumsleiterin Regine Krull zurückblickend. Und fügt nach kurzem Überlegen hinzu: "An der man aber auch wachsen kann."

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