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Ein Mann fächert unter einer Straße ein Glasfaser-Kabel mit farbigen Einzelsträngen auseinander. Ob die Deutsche Glasfaser in Enger und Spenge diese Kabel verlegt, hängt auch von der Quote der Haushalte ab, die sich für einen Anschluss bei diesem Unternehmen entscheidet. - © Peter Kneffel/dpa
Ein Mann fächert unter einer Straße ein Glasfaser-Kabel mit farbigen Einzelsträngen auseinander. Ob die Deutsche Glasfaser in Enger und Spenge diese Kabel verlegt, hängt auch von der Quote der Haushalte ab, die sich für einen Anschluss bei diesem Unternehmen entscheidet. | © Peter Kneffel/dpa

Enger/Spenge Anmeldefrist für schnelles Internet geht in die Verlängerung

Deutsche Glasfaser hat weder in Enger noch in Spenge die Quote der benötigten Anmeldungen erreicht. Nun gibt es neue End-Termine im Juli.

Andreas Sundermeier
02.06.2022 , 17:00 Uhr

Enger/Spenge. Weder in Enger noch in Spenge ist es der Deutschen Glasfaser gelungen, bis zum Stichtag Ende Mai die angepeilte Quote der Verträge zu erreichen. Je Gebiet in den beiden Städten sollten 33 Prozent der potenziellen Kunden sich für einen Anschluss bei dem Unternehmen entscheiden. Das gelang nicht. Die Marketing-Koordinatorin der Deutschen Glasfaser teilt dazu mit: "Leider haben wir es nicht schaffen können, die notwendige Quote von 33 Prozent zu knacken." Aber: "Wir möchten noch nicht aufgeben, denn wir glauben an den Bedarf an reiner Glasfaser." In Enger sei es deshalb möglich, noch bis zum 16. Juli einen Vertrag abzuschließen. In Spenge sei der "finale Stichtag für den geplanten Glasfaserausbau" auf den 9. Juli gelegt worden.

Das Unternehmen gibt die Zahlen zum Ende der - ersten - Anmeldefrist für Spenge bekannt: "Es haben sich 21 Prozent der benötigten 33 Prozent der Haushalte aus dem geplanten Ausbaugebiet für einen eigenen Glasfaseranschluss entschieden. Wenn die 33 Prozent-Quote erreicht wird, kann der Ausbau der neuen Infrastruktur in Spenge privatwirtschaftlich stattfinden."

Anträge behalten ihre Gültigkeit

Auf Grund der Größe des Gebietes mit 5.600 Haushalten bedeute diese Prozentzahl aber auch, dass sich bereits 1.200 Haushalte für ihren eigenen Glasfaser-Hausanschluss entschieden hätten.

"Wer bis zum neuen Stichtag einen Antrag auf Glasfaser stellt, erhält den Hausanschluss weiter kostenfrei und hat zusätzlich Vorteile durch vergünstigte Grundgebühren sowie mögliche Freimonate, um doppelte Kosten zu vermeiden. Die bereits eingereichten Anträge aus diesem geplanten Ausbaugebiet behalten ihre Gültigkeit und zählen weiterhin zum Erreichen der Quote."

Chance für weitere Interessenten

In Enger lag die Stichtags-Quote für Belke-Steinbeck und Besenkamp bei 22 Prozent und für den gesamten Bereich von Dreyen, Enger Nord-West, Oldinghausen, Pödinghausen und Westerenger bei 20 Prozent. Das Unternehmen zitiert Bürgermeister Thomas Meyer: „Viele Bürgerinnen und Bürger in Belke-Steinbeck und Besenkamp, Dreyen, Enger Nord-West, Oldinghausen, Pödinghausen und Westerenger haben bereits Verträge abgeschlossen, weil sie im Glasfaserausbau eine echte Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitssituation sehen." Diesen Interessenten, aber auch denen, die sich noch nicht endgültig entschieden hätten, "wollen wir jetzt noch einmal gemeinsam die Chance geben, die für den Ausbau erforderliche Quote zu erreichen". www.deutsche-glasfaser.de

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