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Die große Schilffläche säubert in Verbindung mit der speziellen Bodenschicht das Wasser, bevor es in den Bolldammbach geleitet wird. - © Ekkehard Wind
Die große Schilffläche säubert in Verbindung mit der speziellen Bodenschicht das Wasser, bevor es in den Bolldammbach geleitet wird. | © Ekkehard Wind

Enger Für 5,5 Millionen Euro wird der Bolldammbach sauberer

50 x 200 Meter großes Bodenfilterbecken soll nach zweijähriger Bauzeit im Frühjahr in Betrieb gehen. Größtes Umweltschutzprojekt der Stadt Enger in den vergangenen Jahren ist so gut wie fertig.

Ekkehard Wind
12.01.2021 | Stand 11.01.2021, 15:56 Uhr

Enger. Es ist das größte Umweltschutzprojekt der vergangenen Jahre, das die Stadt Enger umzusetzen hatte. Für 5,5 Millionen Euro hat die Kommune auf einem Gelände an der Niedermühlenstraße einen rund 50 x 200 Meter großen Bodenfilter bauen müssen. Die Arbeiten auf der Großbaustelle, die viele neugierige Passanten anlockten, begannen im Frühjahr 2019. Mittlerweile sind die Arbeiten so gut wie fertig. "Die förmliche Abnahme und ein Probebetrieb stehen noch aus", sagt Thomas Holz. Der Leiter der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Enger (WBSE) geht davon aus, dass im Frühjahr die Anlage in Betrieb genommen wird. Mit dem neuen sogenannten Retentionsbodenfilterbecken soll die Gewässerqualität des Bolldammbaches und der nachgegliederten Flüsse (Brandbach, Else, Werre) verbessert werden.

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