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Rolf Höffgen, Karsten Bäumer (Häcker-Küchen), Sonja Kogelheide, Nils Wehmeyer (Regionalmarktleiter Sparkasse), Ralf Hoffmann, Siegfried Lux, Jürgen Müller (Landrat), Matthias Rasche und Thomas Busse. - © Björn Kenter
Rolf Höffgen, Karsten Bäumer (Häcker-Küchen), Sonja Kogelheide, Nils Wehmeyer (Regionalmarktleiter Sparkasse), Ralf Hoffmann, Siegfried Lux, Jürgen Müller (Landrat), Matthias Rasche und Thomas Busse. | © Björn Kenter

Kreis Herford Coronavirus: Marktplatz Gute Geschäfte am 7. Mai fällt aus

Der für den 7. Mai geplante "Marktplatz Gute Geschäfte" bei Häcker-Küchen in Rödinghausen wird verschoben. Auch der Workshop in der Sparkasse Herford findet nichts statt.

Björn Kenter
12.03.2020 | Stand 12.03.2020, 12:22 Uhr

Kreis Herford. Der für den 7. Mai geplanten "Marktplatz Gute Geschäfte", den die Stiftung "Unser Herz schlägt hier" veranstaltet, findet nicht statt.

Aufgrund der sich erhöhenden Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus-Fälle habe sich die Stiftung gemeinsam mit den Verantwortlichen der Firma Häcker-Küchen aufgrund der neuesten Erkenntnissen vereinbart, den angekündigten Marktplatz bis auf weiteres zu verschieben. Auch der am 26. März geplante Workshop wird nicht stattfinden und entsprechend verschoben.

Rolf Höffgen, Karsten Bäumer (Häcker-Küchen), Sonja Kogelheide, Nils Wehmeyer (Regionalmarktleiter Sparkasse), Ralf Hoffmann, Siegfried Lux, Jürgen Müller (Landrat), Matthias Rasche und Thomas Busse. - © Björn Kenter
Rolf Höffgen, Karsten Bäumer (Häcker-Küchen), Sonja Kogelheide, Nils Wehmeyer (Regionalmarktleiter Sparkasse), Ralf Hoffmann, Siegfried Lux, Jürgen Müller (Landrat), Matthias Rasche und Thomas Busse. | © Björn Kenter

Die Veranstalter werden sobald sich die Situation entspannt habe, über neue Termine informieren.

Veranstaltung findet zum sechsten Mal statt

Zum sechsten Mal wollten sich am Donnerstag, 7. Mai, Unternehmen und gemeinnützige Institutionen aus dem Kreis Herford bei Häcker-Küchen in Rödinghausen treffen, um für beide Seiten sinnvolle Geschäfte abzuschließen. Dabei gilt eine eiserne Regel: Der Austausch von Geld ist tabu.

Ein Besuch in Bremen im Jahr 2013 war für Sonja Kogelheide, Geschäftsführerin der Stiftung und Stiftungsrat Ralf Hoffmann der Ausgangspunkt, das Konzept "Marktplatz für gute Geschäfte" auch im Kreis Herford zu etablieren.

"Wir haben uns gesagt, dass es zwar schön ist, Gelder für unterschiedliche Zwecke im Kreis Herford zu verteilen, wir aber bei unserem gemeinnützigen Engagement auch operativ tätig werden möchten", blickt Sonja Kogelheide zurück. "Bei unserem Besuch in Bremen damals hieß es, dass sei eigentlich ein Stadtkonzept. Wir aber haben uns gesagt, das geht auch im Kreis und wollten das gerne umsetzen. Ich bin begeistert, dass es seit der Premiere 2014 bei Hettich immer noch wirkt."

"Neue Impulse für Miteinander"

Gemeinnützige Einrichtungen könnten Arbeitsweisen von Wirtschaftsunternehmen kennenlernen, die Unternehmen ihrerseits Einblicke in zivilgesellschaftliche Herausforderungen. "So können neue Impulse für ein Miteinander entstehen", betont Kogelheide.

"Marktplätze sind gut für das Zusammenleben in einer Region. Sie ermöglichen Austausch und Kommunikation. Beides ist für das soziale und auch geschäftliche Klima wichtig", weiß Siegfried Lux von der Geschäftsführung der Stiftung. Niemand trete bei der Veranstaltung als Bittsteller auf. Firmen, die sich auf dem Marktplatz präsentieren, seien affin für soziales Engagement.

Ein Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit ist die Errichtung eines Wasserspielplatzes in der Maiwiese in Enger im Jahr 2018 durch den "Stammtisch Barmeierplatz". Durch die auf dem Markt geschlossene Kooperation mit Thomas Busse von der Firma Arundo habe der Stammtisch laut Sprecher Matthias Rasche beim Bau des Spielplatzes eine fast fünfstellige Summer eingespart. "Dafür sind wir Thomas Busse, der die Erdarbeiten ausgeführt hat, sehr dankbar", sagt Matthias Rasche. Als Gegenleistung erhielt das Unternehmen freien Eintritt zum vom Stammtisch veranstalteten Sommernachtskino in Enger.

Auch Schulen können den Marktplatz gerne für Kooperationen mit Unternehmen nutzen, wie Marktplatz-Makler Rolf Höffgen vom Förderverein Ehemaliger Frederizianer betont. "Die sind leider kaum beteiligt, obwohl sie viele Möglichkeiten der Gegenleistung haben", appelliert Höffgen an die Adresse der Schulen, sich zu beteiligen.

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