0
Im Ratssaal: Maria Stuke (v. r.) sowie Günter Schlottmann und Ehefrau Gisela nahmen die Ehrung von Bürgermeister Thomas Meyer entgegen. - © Britta Bohnenkamp-Schmidt
Im Ratssaal: Maria Stuke (v. r.) sowie Günter Schlottmann und Ehefrau Gisela nahmen die Ehrung von Bürgermeister Thomas Meyer entgegen. | © Britta Bohnenkamp-Schmidt

Enger Förderpreis geht an die Tafel Enger und Günter Schlottmann

Stadt Enger vergibt Förderpreise für das soziale Ehrenamt. Feierstunde im Rathaussaal. Preis ist insgesamt mit 2.000 Euro dotiert

Britta Bohnenkamp-Schmidt
30.11.2019 | Stand 02.12.2019, 12:48 Uhr

Enger. "Diese Menschen wirken daran mit, dass Dinge ans Laufen kommen und auch am Laufen bleiben", umschreibt Bürgermeister Thomas Meyer die Aktivitäten zahlreicher Ehrenamtler, die sich „mit Engagement, Tatkraft und Ideen" unentgeltlich für das Gemeinwohl einsetzen und das, so das Stadtoberhaupt weiter, häufig still und leise „im Hintergrund". Alle zwei Jahre rückt die Stadt Enger ausgewählte Ehrenamtler ins Rampenlicht und zeichnet Gruppen oder Einzelpersonen für besondere ehrenamtliche Aktivitäten aus. Damit verbunden, so Meyer, sei nicht nur ein „großes Dankeschön", sondern auch die „Empfehlung zur Nachahmung". Während einer Feierstunde im Ratssaal erhielten jetzt Günter Schlottmann und das Team der Ausgabestelle Enger der Herforder Tafel den mit insgesamt 2.000 Euro dotierten Förderpreis der Stadt Enger für das soziale Ehrenamt. „Neugierig, liebenswert, hartnäckig, ehrlich und selbstlos" Seit 60 Jahren ist Günter Schlottmann in der Vorstandsarbeit des Widukind-Chores aktiv. Darüber hinaus wirkt der 80-Jährige im Kultur- und Verkehrsverein, beim Generationen-Treff Enger und in weiteren Gruppierungen mit. Laudatorin Christine Settnik, die Schlottmann bei der Stadt für den Preis vorgeschlagen hatte, charakterisierte den gebürtigen Engeraner als „neugierig, liebenswert, hartnäckig, ehrlich und selbstlos". Schlottmann sei in Enger bekannt als „das Gesicht des Widukind-Chores", für dessen Geschicke er sich seit Jahrzehnten unermüdlich einsetze, betonte die Vorsitzende des Chores. Schlottmann selber zeigte sich „überrascht" von der Auszeichnung und stellte heraus, dass er seine Zeit im Ehrenamt „nie bereut" habe. Stellvertretend für das gesamte Team der Herforder Tafel am Ausgabestandort Enger nahm Maria Stuke die Ehrung der Stadt entgegen. Als „Brücke zwischen Mangel und Überfluss" unterstütze die Tafel sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen vor Ort, erklärte Laudator Berthold Dessin. Ein verlässliches Team Seit Eröffnung der örtlichen Ausgabestelle im Mai 2012 öffne die Tafel jeden Mittwoch im Café Solero an der Bielefelder Straße pünktlich ihre Türen. Das verlässliche Team um Maria Stuke sorge dabei stets für einen reibungslosen Ablauf, hob der Bürgermeister hervor. Maria Stuke nahm die Auszeichnung im Ratssaal gemeinsam mit einigen Mitstreitern entgegen und teilte dankend mit: „Wir machen weiter."

realisiert durch evolver group