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Rhythmisch: Melissa Rehling (Mitte), Tanzpädagogin und Honorarkraft beim Kreissportbund Herford, zeigte den jungen Sporthelferinnen, wohin der Trend beim Tanzen geht. - © Andreas Sundermeier
Rhythmisch: Melissa Rehling (Mitte), Tanzpädagogin und Honorarkraft beim Kreissportbund Herford, zeigte den jungen Sporthelferinnen, wohin der Trend beim Tanzen geht. | © Andreas Sundermeier

Enger Jugendliche Sporthelfer aus dem Kreis bilden sich in Enger fort

Junge Menschen lernen, andere mit dem Thema Sport in Kontakt zu bringen, sie zu begleiten und ihnen Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Jetzt trafen sich die Helfer aus dem Kreis Herford in Enger

Andreas Sundermeier
07.11.2019 | Stand 06.11.2019, 15:14 Uhr

Enger/Kreis Herford. Bewegung in Enger: Nicht nur in körperlicher, sondern auch in pädagogischer Hinsicht erfuhren 128 Jugendliche und zwölf Lehrer viel Neues zum Thema Sport. Beim Sporthelferforum des Kreissportbundes (KSB) gingen die jungen Teilnehmer im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, also aus den Klassen 7 bis 9, nicht nur in die verschiedenen Sportgruppen an den Start, sondern lauschten auch gespannt der Podiumsdiskussion. Doch am meisten war in den einzelnen Bewegungsgruppen los. Schweiß floss nicht nur bei den Tänzerinnen in der Sporthalle des Widukind Gymnasiums Enger, als Melissa Rehling, Tanzpädagogin und Studentin der Sportwissenschaft an der Uni Bielefeld, zur rhythmischen Bewegung bat, sondern auch bei den anderen sportlichen Aktivitäten: Es ging um "Teambuilding", um das Thema " . . . und action" bei dem die Jugendlichen sich mit der Fotografie und Videografie im Sport vertraut machten oder auch um um den Bereich Fußball; hier speziell um Blindenfußball. Neben dem Kurz-Seminar "Kleine Spiele" für die Pausenzeiten in der Schule spielten einige Jugendliche im Sportpark Enger Squash und betätigten sich im Fitness-Bereich. Tischtennis für Rollstuhlfahrer Derweil lernten anderen Jugendliche in der Halle der Realschule Enger Rollstuhl-Tischtennis und Rollstuhl-Basketball kennen. Und sie durften die 6.000 bis 8.000 Euro euren Spzialrollstühle, die die Firma Meyra zur Verfügung gestellt hatten, natürlich auch ausprobieren. AleMenschenander Elbracht, der den KSB in Sachen Rollstuhlsport berät, zeigte den Jugendlichen, wie sie in den Stühlen Sport treiben können. Er erkannte, dass die Sporthelfer "viel Spaß" hatten und sich "sehr schnell daran gewöhnten." In Sachen Rollstuhl-Basketball informierte er, dass auch viele "Fußgänger" dieses Sport betrieben. So gestaltete sich der Vormittag für die Teilnehmer nicht nur lehrreich, sondern zudem recht kurzweilig. Andreas Blume als Vertreter der Sportjugend und tätig im Landesprogramm "NRW bewegt seine Kinder" und Tanja Ziegenbruch, Beraterin der Bezirksregierung in Sachen Schulsport, hatten das Sporthelferforum, zu dem sich die Jugendlichen im Abstand von zwei oder drei Jahren an einer Schule im Kreis Herford treffen, organisiert. Blume: "Wie sehen dieses Forum als Aktionstag und Fortbildungsblock. Die Jugendlichen bekommen eine Sicht auch links und rechts des Sportes vermittelt. Sie erfahren viel über Trend- und Nischensportarten und zudem erfahren sie auch einen ganzheitlichen Blick auf den Sport."

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