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Fiona (v.l.), Klemens und Layla kommen nach ihrer letzten Runde im Ziel an. Dennis Brune trägt bei seiner Tochter Layla die Rundenzahl auf dem Laufzettel ein. - © Jeannine Gehle
Fiona (v.l.), Klemens und Layla kommen nach ihrer letzten Runde im Ziel an. Dennis Brune trägt bei seiner Tochter Layla die Rundenzahl auf dem Laufzettel ein. | © Jeannine Gehle

Enger 300 Engeraner Grundschüler legen sich beim Sponsorenlauf ins Zeug

Kinder erlaufen Geld für neue Anschaffungen. Am Ende sind alle klatschnass vom Regen, aber sehr zufrieden. Eine Lehrerin verrät, wofür das Geld verwendet werden soll.

Jeaninne Gehle
13.09.2019 | Stand 13.09.2019, 14:32 Uhr

Enger. Runde für Runde liefen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Enger am Freitag um den Kunstrasenplatz an der Ringstraße. Die Motivation war riesengroß. Schließlich bedeutete jede Runde mehr Geld für neue Musikinstrumente. „Wir veranstalten alle vier Jahre einen Sponsorenlauf. Dieses Mal soll das Geld in Anschaffungen für den Musikbereich fließen", erklärte Lehrerin Anke Meißner. Mit ihren Kolleginnen Claudia Wilke und Britta Senst kümmerte sie sich um die Organisation. Die Eltern der Grundschüler unterstützten sie tatkräftig, genauso wie der Förderverein, der die Kinder mit Wasser versorgte. "Alle haben bis zum Schluss durchgehalten" Die knapp 300 Schülerinnen und Schüler bewiesen eine Ausdauer, auch wenn einige von ihnen am Ende klatschnass geregnet waren. „Alle haben bis zum Schluss durchgehalten, die ganzen 45 Minuten", lobte Anke Meißner. Vorsorglich lag Spielzeug für alle bereit, aber das sei nicht einmal bei den Jüngsten aus der ersten Klasse zum Einsatz gekommen. Drittklässlerin Fiona schaffte 14 Runden. Dabei hat sie eine ganz spezielle Taktik verfolgt: „Ich bin schnell gelaufen, habe aber immer zwischendurch Pausen gemacht und etwas getrunken." Die meisten Runden, nämlich 20, lief Joel aus der vierten Klasse. Wie viel die gelaufenen Runden Wert sind, konnten Eltern, Verwandte und Freunde der Kinder im Vorfeld entscheiden. Auf Spendenkarten trugen sie die Summe ein, die sie pro Runde spenden möchten. Mit der Resonanz war Anke Meißner zufrieden. „Die Spendenbereitschaft war hoch", sagte sie.

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