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Immer mehr Menschen steigen aufs Rad um. - © Julia Fahl
Immer mehr Menschen steigen aufs Rad um. | © Julia Fahl

Enger Radwege in Enger: Was die Stadt verbessern will

Enger erstellt ein Radverkehrskonzept. Die Bürger können sich jetzt an einer Befragung zu dem Thema beteiligen. Nach den Herbstferien ist eine Diskussionsveranstaltung geplant.

13.09.2019 | Stand 12.09.2019, 16:55 Uhr

Enger. Die Stadt Enger stellt ein Radverkehrskonzept für die Widukindstadt auf. Bürger sind jetzt gebeten, sich an der Befragung zum Thema zu beteiligen. In der Widukindstadt Enger leben nach Angaben der Verwaltung etwa 20.500 Einwohner auf einer Fläche von maximal ca. 8 mal 8 km. „Das heißt: Zum Kernort beträgt die Entfernung nirgends viel mehr als 4 km. Viele Einwohner und Einwohnerinnen der Ortsteile Belke-Steinbeck, Besenkamp, Dreyen, Enger, Herringhausen (West), Oldinghausen, Pödinghausen, Siele und Westerenger nutzen hier bereits heute das Fahrrad regelmäßig im Alltag", schreibt die Stadtverwaltung. Was ist zu verbessern? Damit es noch mehr werden, gehe ein beauftragtes Verkehrsplanungsbüro momentan folgenden Fragen auf den Grund: Wie genau soll ein zukunftsfähiges Radverkehrsnetz für Enger aussehen? Welche baulichen und anderen Maßnahmen müssen dafür getroffen werden? Wie kann den noch nicht so aktiven Fahrradnutzern das umweltfreundlichste Verkehrsmittel der Welt – neben den eigenen Füßen – „schmackhaft" gemacht werden? Diese Fragen können die Engeraner Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Online-Befragung aber auch selbst beantworten, denn sie sind die lokalen Experten. Digitaler Fragenbogen Dazu ist auf der Internetseite der Widukindstadt ab sofort unter www.enger.de ein Link veröffentlicht, unter dem der Fragebogen digital ausgefüllt werden kann. Außerdem können die Fragen am Sonntag, 15. September, bei der Veranstaltung „Mobil ohne Auto" im direkten Dialog vor Ort am Buskontaktpunkt in Enger von allen Interessierten beantwortet werden. Die Befragung geht dann an nachfolgenden Werktagen noch weiter. Bei der Befragung wird u. a. der jeweilige Wohnort mit aufgenommen, neben Fragen zur persönlichen Fahrradnutzung und Hinweisen und Wünschen zum Thema Radverkehr in der Stadt Enger. Die Öffentlichkeit wird außerdem nach den Herbstferien zu einer Veranstaltung eingeladen. Dort können sich alle Interessierten an der Diskussion über zielführende Maßnahmen zur Verbesserung der Radfahrbedingungen in Enger mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen einbringen und diskutieren. Die Ergebnisse werden bei der Erarbeitung des Maßnahmenkatalogs für das Radverkehrskonzept berücksichtigt. Ansprechpartner bei der Stadt Enger ist Inge Nienhüser, Tel. (05 2 24) 98 00-32 oder Mail i.nienhueser@enger.de.

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