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Wochenlang hatten Sechstklässler vom Widukind-Gymnasiums Enger an ihren Solar-Rennautos gearbeitet. - © Karin Wessler
Wochenlang hatten Sechstklässler vom Widukind-Gymnasiums Enger an ihren Solar-Rennautos gearbeitet. | © Karin Wessler

Enger Drei Medaillen für Widukind-Gymnasium – Engeraner Schüler überzeugen

Neun Mädchen und Jungen vom Widukind-Gymnasium (WGE) erreichen bei Deutscher Meisterschaft der Solar-Rennautos gute Platzierungen in Bremen. Auch Mitschüler bauten pfiffige Modelle.

Karin Wessler
11.09.2019 | Stand 11.09.2019, 15:32 Uhr

Enger. Spektakuläre Solar-Rennautos und viele tolle Ideen präsentierten junge Nachwuchstüftler bei der Deutschen Meisterschaft im solaren Modellrennsport in Bremen. Auch Schülerinnen und Schüler des Widukind-Gymnasiums Enger (WGE) waren am Start, sie überzeugten die Jury mit cleveren Ideen. Drei von ihnen kehrten mit einer Medaille heim. In der Kreativklasse lautete für die jungen Konstrukteurinnen und Konstrukteure das Thema "50 Jahre Mondlandung". Jannis Werning, Lucas Nikolas Hahn und Ben Wittenborn, alle 11 Jahre alt und aus der Klasse 6b, belegten mit ihrem alternativen Mondgefährt den dritten Platz und wurden dafür mit Medaillen und 50 Euro belohnt. Die Schülerin Katrin Sofiya Aniprova aus der Klasse 6d erhielt den Sonderpreis in der Kategorie "Technik und Konstruktion" mit ihrem Gefährt mit dem Namen "Scorpius". Die Schülerinnen Lorina Rose und Marieke Hansel-Krüger aus der Klasse 6a belegten mit ihrem Fahrzeug mit dem schönen Namen "Ladybird" - Marienkäfer - den 4. Platz. Auch die Schüler Mika Laurin Walter und Clemens Hellmann aus der 6a waren hier am Start. Sie wurden mit dem Sonderpreis für Recycling ausgezeichnet. Außerdem nahm dieses Team beim parallel stattfindenden Turmbauwettbewerb teil. "Unter den 121 Teams haben wir den 9. Platz belegt", berichten die beiden stolz. Turm musste Erdbeben standhalten Die Vorgaben waren hier: Der Turm sollte 90 Zentimenter hoch sein, eine Grundfläche von 10 mal 10 Zentimeter haben, und in der Spitze eine Fläche von 6 mal 6 Zentimetern haben. "Der Turm musste ein simuliertes Erdbeben überstehen und ein Ein-Kilogramm-Gewicht tragen können", berichten die beiden. Zwei Wochen hatte das Zweierteam daran gearbeitet. "Wir haben dann Wellpappe verwendet, und obendrauf und unten eine Pappe festgeklebt. Das war am besten", stellen sie fest. Denn: Auch das Gewicht spielte eine wichtige Rolle. "Am Ende gewann das leichteste Modell", berichten die beiden. Für ihre kreative Arbeit wurden sie mit 100 Euro belohnt. Große Herausforderungen Es seien einige Schwierigkeiten und Herausforderungen zu meistern gewesen, berichten die Jugendlichen. Einerseits seien die Technik und das Tüfteln nicht ganz einfach gewesen. "Der Vortrag während des Wettbewerbs war aber das Allerschwerste", so Ben Wittenborn. "Wir mussten der Jury ja unser Modell vorstellen." Lorina Rose berichtet: "Unser Auto hat anfangs richtig geeiert und in die falsche Richtung gefahren." Da haben so einiges geändert werden müssen. "Da haben wir vieles ausprobiert."

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