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Doris Meyer (v. l.), Erhard Günther, Hermann Fleer, Heidi Schumacher, Erdmuthe Fleer und Daniela Bultmann von der Gruppe "Parents4Future". - © Mareike Patock
Doris Meyer (v. l.), Erhard Günther, Hermann Fleer, Heidi Schumacher, Erdmuthe Fleer und Daniela Bultmann von der Gruppe "Parents4Future". | © Mareike Patock

Enger "Parents4Future": Großeltern und Eltern setzen sich in Enger für Umwelt ein

Die Bewegung der Jüngeren ist auf die Älteren übergeschwappt: Die beiden Gruppen "Parents4Future" und "Fridays for Future" planen jetzt eine gemeinsame Aktion. Das sind ihre Ziele.

Mareike Patock
01.08.2019 | Stand 31.07.2019, 19:23 Uhr

Enger. Bei der "Fridays for Future"-Bewegung engagieren sich Kinder und Jugendliche aus Enger für Umwelt und Klimaschutz. Jetzt ziehen Eltern und Großeltern aus der Widukindstadt nach. "Parents4Future" heißt die Bewegung, die auf viele weitere Mitstreiter hofft. Die nächste große Aktion zum Umwelt- und Klimaschutz steht am 20. September an. Die Bewegung ist gewissermaßen von den Jüngeren auf die Älteren übergeschwappt: "Ich war begeistert, wie die Jugend das aufgezogen hat", sagt Heidi Schumacher, die sich den "Parents4Future" ebenfalls angeschlossen hat. "Wir wohnen in einem Land, in dem es schön ist zu leben", sagt sie. "Und meine Urenkel sollen auch noch ein gutes Leben haben." Daher sei es dringend erforderlich, sich für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen. "Wir laufen in die Katastrophe" Zusammengeschlossen haben sich bei den "Parents4Future" nicht nur Eltern - sondern auch Großeltern. Doris Meyer zum Beispiel. Ihre Enkelin Hannah Bultmann organisiert die "Fridays for Future"-Bewegung in Enger. Jetzt unterstützt auch sie die Aktionen der Jugendlichen. So, wie es jetzt laufe, "kann es nicht weitergehen", sagt Hermann Fleer und auch Erhard Günther betont, wie dringlich es ist, zu handeln: "Wir sind in der Klimakrise und laufen in die Katastrophe." Unter anderem haben sich die "Parents4Future" jüngst auch an der Müllsammelaktion der "Fridays" beteiligt. Und am 20. September steht eine weitere große Aktion auf dem Plan: Auf Initiative der schwedischen Umweltaktivistin Greta Thunberg soll es an diesem Tag einen weltweiten Klimastreik geben."Und auch hier in Enger soll es eine Demo geben", kündigt Daniela Bultmann von den "Parents" an. Sie hofft, dass zu der Gemeinschaftsaktion von "Fridays" und "Parents4 Future" auch möglichst viele Erwachsene kommen und die Jugendlichen unterstützen. Klimanotstand soll ausgerufen werden Einsetzen will sich die Gruppe auch dafür, dass in der Widukindstadt der Klimanotstand ausgerufen wird. Das Thema wird gerade im Engeraner Rat diskutiert, eine Entscheidung darüber hat das Stadtparlament aber zunächst vertagt. Die Ausrufung des Klimanotstandes sei zwar "nur ein symbolisches Zeichen", erklärt Matthias Rasche von den "Parents". "Aber es wird dadurch deutlich, dass jetzt dringend etwas getan werden muss." Wer bei der Gruppe mitmachen möchte, kann einfach zum nächsten Treffen am Mittwoch, 14. August, um 19 Uhr ins Jugendzentrum Zebra an der Ringstraße kommen. Auch auf Instagram und bei Facebook sind die "Parents4Future" vertreten. Oder man kann sich ihrer WhatsApp-Gruppe anschließen unter https://kurzelinks.de/p4f-enger

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