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24 Neuntklässler von WGE und Realschule Enger sind jetzt für ihren sportlichen Einsatz ausgezeichnet worden. - © Mareike Patock
24 Neuntklässler von WGE und Realschule Enger sind jetzt für ihren sportlichen Einsatz ausgezeichnet worden. | © Mareike Patock

Enger So tragen Neuntklässler aus Enger im Sport Verantwortung

24 Neuntklässler von der Realschule und dem Widukind-Gymnasium haben den Pausensport oder die Nachmittags-AG betreut. Dabei haben sie auch einiges für ihre Zukunft gelernt.

Mareike Patock
10.07.2019 | Stand 09.07.2019, 20:06 Uhr

Enger. Kinder und Jugendliche für den Sport begeistern - das lohnt sich. Das haben jetzt auch 24 Neuntklässler der Realschule und des Widukind-Gymnasiums Enger erfahren. Sie haben sich im jetzt zu Ende gehenden Schuljahr als Sporthelfer engagiert und sind dafür jetzt mit einem Zertifikat ausgezeichnet worden. "Wir haben die Schülerinnen und Schüler unter anderem in der 'bewegten Pause' zwischen 13.10 und 14 Uhr eingesetzt", sagte die stellvertretende Leiterin des WGE, Katrin Höcker-Gaertner. Da hätten die Sporthelfer für jüngere Schüler Spiele in der Sporthalle angeboten. Pausensport und AGs betreut "Bei uns sind sie überall dort an der Schule eingesetzt worden, wo es um Sport geht - zum Beispiel bei AGs am Nachmittag oder im Pausensport", ergänzte Realschullehrer Lars Mettenbrink. Gemeinsam mit seinem WGE-Kollegen Benno Meyndt hatte er die Jugendlichen - 12 von der Realschule, 12 vom WGE - vergangenen September in einem zweieinhalbtägigen Kompaktseminar in Oberwerries bei Hamm geschult. Dort haben sie theoretisch und praktisch gelernt, worauf es im Schulsport und bei der Leitung von Sportgruppen ankommt. "Sie haben die sportlichen und sozialen Kompetenzen bekommen, um eine Gruppe eigenständig anzuleiten", sagte Meyndt. Projekt seit 12 Jahren Einmal im Jahr werden an den beiden Schulen neue Sporthelfer ausgebildet - ein Projekt, das Realschule und WGE vor 12 Jahren aus der Taufe gehoben haben. "Wir arbeiten da top zusammen", betonte Meyndt. Ziel sei auch, die Jugendlichen über die Schule hinaus für das Ehrenamt zu begeistern. Und vielleicht überlege sich der ein oder andere, der schon die Sporthelfer-Ausbildung in der Tasche habe, später irgendwann einen Übungsleiterschein in einem Verein draufzusatteln, sagte Meyndt. Finanziert wird die Sporthelfer-Ausbildung von den Fördervereinen der beiden Schulen, aber auch aus Mitteln des Landessportbundes, aus dem Jugendförderplan der Stadt Enger und aus Zuschüssen der heimischen Volksbank.

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