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„Störstoffe“ im Bioabfall sind ein großes Problem für die Entsorger. Kompotec-Leiterin Ute Lepper-Wiebusch, hier in der großen Halle vor einem Berg Biomüll, moniert den viel zu hohen Anteil an Plastik, Metall und Glas. - © Karin Wessler
„Störstoffe“ im Bioabfall sind ein großes Problem für die Entsorger. Kompotec-Leiterin Ute Lepper-Wiebusch, hier in der großen Halle vor einem Berg Biomüll, moniert den viel zu hohen Anteil an Plastik, Metall und Glas. | © Karin Wessler

Enger/Spenge Plastik im Biomüll ein großes Problem

Sortierwille ist ausbaufähig: Falsch befüllte Tonnen sind für die Entsorger ein Ärgernis, behindern die optimale Kompostierung des organischen Abfalls und bereiten zusätzliche Kosten

Karin Wessler
03.01.2019 | Stand 04.01.2019, 16:20 Uhr

Es ist ein großer Kreislauf: Organische Abfälle aus Küche und Garten gehören in die Biotonne. Dieser Biomüll wird wieder kompostiert und der Kompost im Garten und auf Äckern wieder ausgebracht. Oder aber in der Biogasanlage wird Strom aus dem Biomüll gewonnen. „Das funktioniert aber nur richtig, wenn die Abfälle auch ordentlich getrennt werden. Das ist beim Abfall aus den Biotonnen nach wie vor ein ziemlich großes Problem. Die Menschen werfen zu viel Plastik, Metall oder auch Glas mit hinein – lauter Sachen, die gar nicht in die Biotonne gehören. Das ist vielen wohl nicht klar," sagt Ute Lepper-Wiebusch, Leiterin der Kompostierungsanlagen Kompotec an der Dornbreede in Enger. Es sei wirklich ein großes Thema. „Man möchte doch auch seinen Kompost möglichst ohne Störstoffe", betont sie. „Der Sortierwille ist noch ausbaufähig."

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