190 Mitarbeiter sind für die Alligator Farbwerke in Oldinghausen tätig. Einige von ihnen waren dabei, als Geschäftsführer Rainer Brandhorst (Mitte links) die 10.000-Euro-Spende für das Kinder- und Jugendhospiz Bethel jetzt an Jens Rosenfeld (Mitte rechts) überreichte. - © Britta Bohnenkamp-Schmidt
190 Mitarbeiter sind für die Alligator Farbwerke in Oldinghausen tätig. Einige von ihnen waren dabei, als Geschäftsführer Rainer Brandhorst (Mitte links) die 10.000-Euro-Spende für das Kinder- und Jugendhospiz Bethel jetzt an Jens Rosenfeld (Mitte rechts) überreichte. | © Britta Bohnenkamp-Schmidt

Enger 10.000-Euro-Spende für Kinderhospiz

Alligator Farbwerke: Oldinghauser Unternehmen unterstützt die Einrichtung in Bethel statt Weihnachtspräsente an Kunden und Mitarbeiter zu verteilen

„Wir möchten dort Hilfe leisten, wo sie wirklich nötig ist", sagt Rainer Brandhorst. Deshalb hat der Geschäftsführer der Alligator Farbwerke aus Oldinghausen gemeinsam mit seinem Team entschieden, das Kinder- und Jugendhospiz in Bethel finanziell zu unterstützen statt Weihnachtsgeschenke an Kunden und Mitarbeiter zu verteilen. „Wir haben unser bisheriges Verfahren hinterfragt und nach neuen Wegen gesucht", erläuterte Brandhorst. Ein aufrüttelnder Fernsehbericht und die Recherchen von Anna-Lena Hoffmann, Assistentin der Geschäftsführung, hätten schließlich zur Auswahl des Empfängers geführt. Durchschnittsalter liegt bei zwölf Jahren Im Beisein zahlreicher Mitarbeiter überreichte Brandhorst jetzt eine Spende in Höhe von 10.000 Euro an Jens Rosenfeld von der Spendenabteilung der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Das Kinder- und Jugendhospiz in Bielefeld wurde 2012 eröffnet und bietet Platz für zehn Kinder samt deren Familien. Anders als ein Hospiz für Erwachsene, so erklärte Rosenfeld, sei das Kinder- und Jugendhospiz Bethel jedoch nicht nur ein Ort der letzten Lebensphase. Die Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen komme gemeinsam mit Angehörigen dorthin, um zwischendurch Atem zu holen und neue Kräfte zu sammeln. „28 Tage Hospizbetreuung pro Jahr stehen einer betroffenen Familie zu", berichtete der Spendenreferent. Für Betreuung der Angehörigen Während die Finanzierung des Hospizaufenthaltes der erkrankten Kinder und Jugendlichen normalerweise durch die Kranken- und Pflegekassen erfolge, werde die Unterbringung und Betreuung der Angehörigen allerdings nur über Spenden finanziert. Das Durchschnittsalter der erkrankten Kinder im Hospiz Bethel liege bei zwölf Jahren, berichtete Rosenfeld. Stoffwechselerkrankungen und Organschäden führten die Liste der Krankheitsbilder bei den Betroffenen an.

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