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Freuen sich auf das autofreie Fest: Heidrun Hellmann (Stadt Spenge, v. l.), Spenges Bürgermeister Bernd Dumcke, Eckhard Assler (Stadt Enger), Engers Bürgermeister Thomas Meyer, Jasmin Freek und Henri Rieke (beide Stadt Enger) hoffen, dass der Aktionstag auf der Spenger Straße Mitte September wieder viele Besucher anzieht. - © Mareike Patock
Freuen sich auf das autofreie Fest: Heidrun Hellmann (Stadt Spenge, v. l.), Spenges Bürgermeister Bernd Dumcke, Eckhard Assler (Stadt Enger), Engers Bürgermeister Thomas Meyer, Jasmin Freek und Henri Rieke (beide Stadt Enger) hoffen, dass der Aktionstag auf der Spenger Straße Mitte September wieder viele Besucher anzieht. | © Mareike Patock

Enger/Spenge Freie Bahn für Radler und Fußgänger

Neuauflage: Im September laden die Städte Enger und Spenge zum Aktionstag „Mobil ohne Auto“ auf die Spenger/Ravensberger Straße ein

Mareike Patock
20.11.2018 | Stand 20.11.2018, 15:26 Uhr

Enger/Spenge. Die Hauptverkehrsstraße zwischen Enger und Spenge gehört normalerweise den motorisierten Verkehrsteilnehmern – Autos, Lastern, Motorrädern. Am 15. September wird sich das jedoch für einen Tag ändern. Dann haben auf der Spenger/Ravensberger Straße Radler, Walker, Fußgänger oder Skater das Sagen. Zum zweiten Mal nach 2014 laden die Städte Enger und Spenge an jenem Sonntag zum großen Aktionstag „Mobil ohne Auto – Enger und Spenge unterwegs" ein – und erklären die rund 5,5 Kilometer lange Strecke zwischen dem Busbahnhof Enger und dem ZOB Spenge zwischen 11 und 18 Uhr zur autofreien Zone. Mitmachen und Spaß haben „Viele Aktionen und Angebote an und auf der Strecke laden dann zum Mitmachen, Aktivsein, Bummeln und Spaß haben ein", kündigt Heidrun Hellmann an. Gemeinsam mit Nicole Bertram kümmert sie sich bei der Stadt Spenge um die Organisation der Veranstaltung. Bei der Stadt Enger zeichnen Eckhard Assler, Jasmin Freek, Henri Rieke und Rolf Seele dafür verantwortlich. Erstmals hatten die beiden Kommunen vor vier Jahren zu dem autofreien Aktionstag eingeladen – mit großem Erfolg. Nach Angaben der Stadt Spenge waren damals mehr als 10.000 Besucher auf der Strecke unterwegs. „Und mehr als 70 Vereine, Gruppen, Institutionen und Unternehmen haben sich beteiligt", sagt Hellmann. Zeit also für eine Neuauflage der Veranstaltung. „Wir wollen 2019 einen neuen Anlauf nehmen", sagt Engers Bürgermeister Thomas Meyer. „Beide Städte wollen sich dann im wahrsten Sinne auf den Weg machen."  Was die Städte zu bieten haben Meyer unterstreicht: „Wir möchten die Strecke an diesem Tag mal auf andere Art erlebbar machen. Wir möchten zeigen, was wir als Städte zu bieten haben." An den Aktionstag vor vier Jahren hat auch Bürgermeister Bernd Dumcke noch gute Erinnerungen. Zusammen mit seinem damaligen Engeraner Amtskollegen Klaus Rieke hatte er die Veranstaltung 2014 eröffnet – und war die Strecke von Spenge nach Enger gemeinsam mit ihm mit dem Fahrrad abgefahren. „Das war eine tolle Stimmung damals und unser Ziel ist es, auch dieses mal wieder eine runde Sache hinzubekommen", sagt Dumcke. Damit das gelingt, hoffen die beiden Städte, dass sich wieder viele Schulen, Kitas, Vereine, Unternehmen und andere Gruppierungen mit verschiedenen Aktionen einbringen werden. „Denn die Veranstaltung lebt von der Beteiligung vieler", betont Thomas Meyer. Planungstreffen für interessierte Gruppen und Vereine im Januar Die Aktionen müssten sich auch nicht unbedingt um das Thema Mobilität drehen. „Wenn da jemand eine Idee hat, ist das toll, aber es ist nicht zwingend", betont Hellmann. Zu einer ersten Info- und Planungsveranstaltung laden die beiden Städte interessierte Gruppen und Vereine am Donnerstag, 17. Januar, um 19 Uhr in die Grundschule Westerenger ein. Ebenso wie vor vier Jahren soll es auch bei dem Aktionstag im September 2019 wieder Musik verschiedener Bands geben. Allerdings wohl nur auf zwei Bühnen – am Busbahnhof in Enger und am ZOB in Spenge. „In Westerenger wird es diesmal wahrscheinlich keine Bühne geben", sagt Heidrun Hellmann. Das Vorbereitungsteam aus den Städten Enger und Spenge jedenfalls hat die ersten Weichen für den Aktionstag gestellt und mit der Planung begonnen.

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