Goldene Herbststimmung: Der Rundwanderweg A4 eignet sich gut für einen Wochenendspaziergang. An festes Schuhwerk sollte aber selbstverständlich gedacht werden. - © Judith Gladow
Goldene Herbststimmung: Der Rundwanderweg A4 eignet sich gut für einen Wochenendspaziergang. An festes Schuhwerk sollte aber selbstverständlich gedacht werden. | © Judith Gladow

Enger/Spenge Wanderideen für sonnige Herbststunden

Teil 1: Das Enger Bruch ist nur einen Steinwurf vom Engeraner Zentrum entfernt und ein echtes landschaftliches Kleinod

Judith Gladow

Enger/Spenge. Rund um Enger und Spenge gibt es zahlreiche Wanderwege, die durch malerische Landschaften führen. Mit kleinen Abkürzungen laden sie zum Herbstspaziergang ein, zum Licht tanken an den immer kürzer werdenden Novembertagen. Zusammen mit dem Engeraner Wanderwart Heinrich Kniepkamp stellt die Neue Westfälische in den nächsten Wochen einige der schönsten Strecken vor. Im ersten Teil gibt es Feuchtwiesen, Schafe und herbstlich bunt gefärbte Bäume auf weiter Flur im Enger Bruch. Durch das Naturschutzgebiet führt der A4, einer von fünf regionalen Wanderwegen in Enger. Vom Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Kleinbahnhof, führt der Weg am Bolldammbach entlang, hinein ins Bruch. In Enger gibt es beispielsweise fünf Rundwanderwege. Einer davon ist der Wanderweg A4. Er führt vom Zentrum aus am Bolldammbach entlang in das Naturschutzgebiet „Enger Bruch". Dem Verlauf des Bruchwegs folgend ergeben sich Ausblicke über Felder, derzeit noch bunt herbstlich gefärbte Bäume, Birken, Buchen und - rund um die Feuchtwiesen - Weiden. Romantische Kulissen und weite Ausblicke Über die Breite Straße, deren Name mehr als ein wenig ironisch erscheint, geht es hinüber, dann rechts zur Reithalle, wo hübsche Pferde die Kulisse fast romantisch erscheinen lassen. Dahinter liegt ein kleiner Teich, der zum Innehalten einlädt. Hier gibt es nun die Möglichkeit, den Wanderweg A4 zu verlassen und rechts auf den Segelschiffweg (von Jöllenbeck zum Hücker Moor) einzubiegen, um eine Abkürzung zu nehmen. Der A4 führt weiter, entlang an der ehemaligen Kleinbahntrasse, bis zum Spenger Stadtrand. Es geht in einem kleinen Bogen um Westerenger herum und wieder zurück. Auf dem Rückweg kann bei klarem Wetter ein wunderschöner Blick über die Widukindstadt erhascht werden. Insgesamt hat die Strecke eine Länge von 10 Kilometern, mit der vorgeschlagenen Abkürzung sind es knapp 6 Kilometer. Parkmöglichkeiten gibt es am Kleinbahnhof.

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