Talentierte Nachwuchsmusiker: Gemeinsam mit den Sechstklässlern (hinten) begeisterte die „Smallband" der Realschule ihr Publikum mit den Stücken „Pirates of the Caribbean" und „Happy".

FOTO: BOHNENKAMP-SCHMIDT - © Britta Bohnenkamp-Schmidt
Talentierte Nachwuchsmusiker: Gemeinsam mit den Sechstklässlern (hinten) begeisterte die „Smallband" der Realschule ihr Publikum mit den Stücken „Pirates of the Caribbean" und „Happy".

FOTO: BOHNENKAMP-SCHMIDT | © Britta Bohnenkamp-Schmidt

Enger Musikprojekt wird Aushängeschild

Realschule Enger: Die Bläser gestalteten ein vielseitiges Konzert zum Abschluss des Schuljahres.Die Smallband möchte zur Bigband werden

Als vor elf Jahren die Idee aufgekommen sei, an der städtischen Realschule eine Bläser-Profilklasse zu etablieren, sei er sehr skeptisch gewesen, erinnert sich Schulleiter Joachim Blombach. Mittlerweile habe sich das Projekt jedoch zu einer „Erfolgsstory" entwickelt und sei ein „Aushängeschild" für die gesamte Schule geworden. Dafür dankte der – mittlerweile von der Idee begeisterte – Rektor beim Abschlusskonzert vor den Sommerferien allen beteiligten Schülern sowie den betreuenden Lehrern Birgit Wältring-Mertens und Bernd Saure. Die aktiven Kräfte ließen anschließend beim mittlerweile 10. Abschlusskonzert der Bläser die Musik sprechen und zeigten, was sie an ihren Instrumenten bereits gelernt haben. Den Auftakt gestalteten die Fünftklässler, die erst seit einigen Monaten an Posaune, Trompete, Saxophon, Euphonium, Querflöte, Klarinette oder Schlagzeug unterrichtet werden. „Wir beginnen mit unseren allerersten Stücken und steigern uns dann hin zu schwierigeren Melodieläufen", kündigte Bernd Saure an. Im Repertoire seien auch Volkslieder wie „Winter ade" oder „Im Märzen der Bauer", die musikalisch durchaus „viel zu bieten" hätten. Märsche und rockige Stücke Höhepunkt des Vortrags der jüngsten Bläserklasse war die Titelmelodie aus „Forrest Gump", die den jungen Musikern eine gute Koordination von Auge, Ohr und Fingerspiel abverlangte. „Das schafft in dieser Form nur die Musik", erklärte Bernd Saure. Die Sechstklässler unter der Leitung von Birgit Wältring-Mertens begeisterten mit zwei Märschen und zwei rockigen Stücken, mit denen sie eindrucksvoll die Entwicklung ihrer Fähigkeiten im zweiten Jahr präsentierten. Abschließend musizierte die „Smallband" mit Schülern der siebten bis zehnten Klassen, die auch nach dem auf zwei Jahre angelegten Einstieg in den Instrumentalunterricht auf privater Basis weiter lernen. „Leider sind wir von der Anzahl her noch keine Bigband", bedauerte Birgit Wältring-Mertens und warb bei Eltern und Schülern dafür, dem eigenen Instrument auch über die Projektzeit hinaus treu zu bleiben. Welch tolle Ergebnisse daraus hervorgehen können, bewies die „Smallband" mit Stücken wie „Chariots of Fire" oder „Summer Nights".

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