Die Sängerin Maria da Vinci sorgte beim Neujahrskonzert des MGV Lohengrin mit bekannten Schlagern und eigenen Songs für Stimmung im Saal. - © Stefanie Boss
Die Sängerin Maria da Vinci sorgte beim Neujahrskonzert des MGV Lohengrin mit bekannten Schlagern und eigenen Songs für Stimmung im Saal. | © Stefanie Boss

Enger Unterhaltsame Reise durch die Welt der Musik

Neujahrskonzert des MGV Lohengrin: Maria da Vinci begeistert mit bekannten Schlagern

Stefanie Boss

Enger. „Wenn ich hier von der Bühne in den Saal schaue, dann schlägt mein Sängerherz gleich höher", sagte Dieter Brinkmann, Vorsitzender des Männergesangvereins Lohengrin in der Aula des Widukind-Gymnasiums. Beim ersten Neujahrskonzert des Chores waren die Reihen voll besetzt. „Darüber freuen wir uns sehr." Hochkarätige Musiker Wie auch bei ihren Herbstkonzerten in den vergangenen Jahren hatten sich die Sänger auch bei ihrem ersten Konzert zu Beginn des Jahres hochkarätige Musiker als Unterstützung eingeladen. „Denn nach der geschäftigen Adventszeit möchten wir Sie einladen, es sich bequem zu machen und sich von uns mit bekannten Melodien erfreuen zu lassen", begrüßte Dieter Brinkmann die Zuhörer. Ihren eigenen Teil des Programms eröffneten die Sänger des MGV Lohengrin mit „Come together". „Das ist die Hymne des Deutschen Chorverbandes", erläuterte Hartmut Golücke, der als Moderator durch den Nachmittag führte. Weiter ging es mit dem bereits 1971 veröffentlichten, aber immer noch sehr bekannten Schlager „Butterfly" und „Auf das Leben" von den „Dorfrockern". Sichtliche Lebensfreude strahlten die Sänger bei „Es geht mir gut" von Marius Müller-Westernhagen aus. Schwungvolle Stücke Hiermit knüpften die Sänger an ihre neue, modernere Linie an, die sich im zweiten Teil mit schwungvollen Stücken wie „Take me home, Country Roads" fortsetzte. „Denn man muss einfach mit der Zeit gehen", betonte Erwin Wickemeyer, Pressesprecher des Chores, vor allem im Hinblick auf Nachwuchs. An diesen dachte auch Hartmut Golücke, als er interessierte Zuhörer einlud, doch einmal bei einer Probe des MGV Lohengrin vorbeizuschauen. „Denn Singen macht glücklich, fit und schlau", erklärte er und betonte: „Der MGV Lohengrin ist der letzte verbliebene Männerchor in Enger und wir hoffen, dass dieses Neujahrskonzert noch viele Male über die Bühne gehen wird." Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim-Leteln hatte unter anderem den Marsch „Kaiserin Sissi" und ein Medley aus Filmmusik von Klaus Doldinger im Gepäck. Beim „Posthorngalopp" blies Bernd Schneider virtuos ein echtes Posthorn. Engeraner Urgestein Leiter des Musikzugs ist mit Rainer Reckling ein echtes Engeraner Urgestein, und mit seiner Ehefrau Vera und Joachim Franke spielten noch zwei weitere Einwohner der Widukind-Stadt mit den Musikern aus Wietersheim-Leteln. Moderator Hartmut Golücke löste auch das Rätsel, wo dieser Ort liegt: „Es ist die südlichste Gemeinde der Stadt Petershagen." Temperamentvoll wurde es auf der Bühne mit dem Auftritt von Stargast Maria da Vinci. Sie unterhielt das Publikum mit eigenen Songs in deutsch, italienisch und französisch, aber auch bekannten Schlagern wie „Mamma Maria" von „Ricchi e Poveri". Dabei zeigte sie sich sehr publikumsnah, ging durch die Reihen ihrer Zuhörer, animierte sie zum Mitsingen und Mitklatschen und setzte sich beim Singen auch mal beim einen oder anderen Herrn auf den Schoß. Gelungenes Konzert Insgesamt war das erste Neujahrskonzert des MGV Lohengrin ein sehr gelungenes, „wir sind sehr zufrieden", betonte Pressesprecher Erwin Wickemeyer. Als Zugabe sangen die Mitglieder des Männerchores mit Unterstützung des Musikzuges Wietersheim-Leteln zum Abschluss „Marmor, Stein und Eisen bricht".

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