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Gutes Team: Störmer-Geschäftsführer Christoph Fughe (v. l.), Marketingleiter Michael Papenkordt und Schauspielerin Mariella Ahrens planen gemeinsam eine Küche. Die soll im Herbst vorgestellt werden. - © FOTO: MAREIKE PATOCK
Gutes Team: Störmer-Geschäftsführer Christoph Fughe (v. l.), Marketingleiter Michael Papenkordt und Schauspielerin Mariella Ahrens planen gemeinsam eine Küche. Die soll im Herbst vorgestellt werden. | © FOTO: MAREIKE PATOCK

Enger Mariella Ahrens entwickelt Störmer-Küche

Engeraner Unternehmen arbeitet mit Schauspielerin zusammen

28.02.2015 | Stand 27.02.2015, 23:13 Uhr

Enger. Die Küche ist für Mariella Ahrens mehr als nur ein Ort, an dem man kocht. Für die Fernseh-Schauspielerin ist sie vor allem ein Treffpunkt. Jetzt gestaltet die 45-Jährige ihre eigene Küche – für das Engeraner Unternehmen Störmer. Im September soll sie vorgestellt werden.

Den Kontakt zu Mariella Ahrens hatte das Unternehmen über einen Bekannten von Störmer-Geschäftsführer Christoph Fughe geknüpft. Angetan von dem Projekt war die Schauspielerin von Anfang an. „Ich wollte aber nicht nur das Gesicht der Mariella-Küche sein, sondern sie auch mitentwickeln.“

Die Küchenmöbel-Branche ist nicht gerade einfach, viele mittelständische Hersteller können sich nicht mehr am Markt behaupten. „Aber mit neuen Ideen kann man viel erreichen, wenn der Markt schwierig ist“, sagt Fughe und ergänzt: Kleine Mittelständler könnten sich mit Mut und Visionen eine Zukunft bauen. „Wir müssen den Markt gestalten.“ Eine Chance sieht er in „Image- und Lifestylemarken“ wie etwa der Mariella-Küche.

Fokus auf der Ausstattung

Vor einigen Jahren hatte auch schon der Engeraner Küchenmöbler Kuhlmann (damals RWK) auf den Promi-Faktor gesetzt und die Designerin Jette Joop für eine seiner Küchen gewonnen.

Information

Zur Person

Mariella Ahrens wurde 1969 in Leningrad geboren. Die Schauspielerin hat in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen wie „Polizeiruf 110“, „Der Bergdoktor“ oder Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen mitgespielt. Ehrenamtlich engagiert sie sich etwa für den Verein Lebensherbst, der pflegebedürftige ältere Menschen unterstützt.

Mariella Ahrens will den Störmer-Kunden auch zeigen, was bei der Ausstattung alles möglich ist.

In den vergangenen Wochen hat sie sich darum Gedanken gemacht, was sie sich selbst in einer Küche wünscht. Manchmal seien es Kleinigkeiten: eine Besteckeinlage, die standardmäßig eingebaut ist zum Beispiel. Oder eine ausziehbare Arbeitsplatte, die man auch als Tisch nutzen kann. Die gebe es zwar schon auf dem Markt, sei aber auch für die Mariella-Küche interessant.

Planung seit Dezember

Die zweifache Mutter hat bei der Planung ihrer Küche auch an die Kleinen gedacht. An einer der Schranktüren zum Beispiel soll es ein Memoboard geben.

„Die Erwachsenen können darauf ihre Einkaufsliste schreiben, die Kinder darauf malen.“

Seit Dezember planen das Störmer-Team und die Schauspielerin. Mit ins Boot geholt hat das Engeraner Unternehmen auch Firmen wie Villeroy & Boch, Kenco oder Kesseböhmer.

Vorstellung auf der Küchenmeile

Mehrfach war Ahrens schon zu Besuch in Enger. „Erst war ich inspiriert, jetzt bin ich infiziert“, sagt die 45-Jährige lachend. Über die reine Findungsphase sei man mittlerweile hinaus. „Jetzt geht es an die konkrete Ausgestaltung.“

Schon im Frühjahr solle die Küche stehen. „Und vorstellen wollen wir sie dann bei der A30 Küchenmeile im September“, sagt Marketingchef Michael Papenkordt.

Vier Modelle in verschiedenen Größen und Preisrichtungen sollen von der Promi-Küche auf den Markt kommen.
Eine Luxus-Küche werde es nicht werden. Dafür eine „bezahlbare“ im guten Mittelsegment, betont die Schauspielerin. Zehn Fronten – von Lack bis Holz – wird es geben. Quietschig bunt wird es in der Mariella-Küche jedoch nicht zugehen. „Ich habe mich für eher warme Töne entschieden“, sagt Ahrens.

Sie selbst kocht übrigens auch gerne. „Dreimal in der Woche bestimmt.“ Auch in ihre eigene Wohnung in Berlin wird sie die Mariella-Küche einbauen. „Und ich kann es nicht erwarten, bis sie endlich fertig ist.“

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