Kunst an der Else
Kunst an der Else

Bünde Interessante Objekte am Rande des Flusses

Outdoorausstellung über Elsefest hinaus zu sehen

Bünde (nw/ds). In Absprache mit dem Kulturbeirat der Stadt Bünde zeigen Manuela Fersen und Michael Weissköppel ihre Installationen an der Else in Bünde auch über das Elsefest hinaus. Wer sie in der vorigen Woche nicht gesehen haben sollte - bewusst wurde das Projekt "Am Rande" nicht vorher angekündigt - kann dies also nachholen.

Es handelt sich um das neueste Kunstprojekt von Manuela Fersen und Michael Weissköppel. Die kleinen Holzgebilde beherbergen jeweils ein kleines gemaltes Bild: ein Einfamilienhaus, eine Imbissbude, einen Supermarkt.

"Das Holzobjekt bildet gewissermaßen das Umfeld der dargestellten, gemalten Gebäude, etwa einen Gartenzaun, eine Holzwand oder einen Bauzaun, hinter dem sich das Bild verbirgt", erläutern die Künstler, die wieder in Bünde leben, nachdem sie ihr Kunststudium in Braunschweig mit dem akademischen Grad des Meisterschülers beendeten und ihre Werke unter anderem in Berlin, Amsterdam, Wien und Köln zeigten.

Erstmals zeigen sie Bilder, die sonst in Museen, Ausstellungen und Privatsammlungen zu sehen sind, ungeschützt im öffentlichen Raum. Sie werden nicht bewacht und sind jedem jederzeit zugänglich. "Das Kunstprojekt ist der Versuch, Kunst für alle zu machen. Natürlich auch verbunden mit dem Risiko des Vandalismus." Es sei geprägt durch die Diskussionen von neuen Wohnkomplexen entlang der Else, der Idee eines Einkaufszentrums in unmittelbarer Nähe des Flusses und dem Wunsch vieler Bünder, ein Zuhause mit Blick auf die schöne Else zu besitzen.

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