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Stecker raus: Anfang der Woche gab es einen großflächigen Stromausfall in Teilen von Enger, Spenge und Bünde. - © Mareike Patock
Stecker raus: Anfang der Woche gab es einen großflächigen Stromausfall in Teilen von Enger, Spenge und Bünde. | © Mareike Patock

Enger/Spenge/Bünde Nach Stromausfall in Bünde, Enger und Spenge: Erdkabel wird ausgetauscht

Westfalen Weser Netz bestätigt wiederholte Stromunterbrechungen in Enger und Bünde - und will gegensteuern.

Mareike Patock
15.08.2019 | Stand 15.08.2019, 17:29 Uhr

Enger/Spenge/Bünde. Licht aus - und das zum wiederholten Male: Anfang der Woche war es in Teilen von Enger, Spenge und Bünde zu einem großflächigen Stromausfall gekommen. Nicht zum ersten Mal, wie Anwohner berichten. Westfalen Weser Netz bestätigt das auf Anfrage und kündigt jetzt den Austausch eines 10.000 Volt-Erdkabels an. Die Bauarbeiten sollen Anfang September beginnen. Beim jüngsten Stromausfall waren in Enger die Ortsteile Besenkamp, Belke-Steinbeck und Randgebiete von Enger-Mitte betroffen. Auch im Spenger Ortsteil Hücker-Aschen waren die Lichter ausgegangen. Auf Bünder Gebiet saßen die Menschen in Hunnebrock, Ahle, Hüffen und Werfen im Dunklen. "Ein Stromausfall ist in diesem Bereich nun bereits zum wiederholten Male passiert", berichtet ein Anwohner aus Belke-Steinbeck. Wiederholt Stromunterbrechungen "Tatsächlich ist es in dem Gebiet Enger und Bünde in den letzten Monaten häufiger zu Stromunterbrechungen gekommen, auffällig eine bestimmte Kabelstrecke ausgehend vom Umspannwerk Bustedt", teilt der Netzbetreiber mit. Dort sei ein Kabeltyp verbaut, der sich "anfällig" gezeigt habe. Der Kabeltyp werde deshalb auch nicht mehr verbaut. Das Mittelspannungskabel - eine 10.000-Volt-Erdleitung - zwischen den Ortsnetzstationen Enger Straße 66 und Werfer Straße 46 in Bünde sei Auslöser "mehrerer Stromausfälle in jüngster Zeit" gewesen. "Wir nehmen die Vorfälle zum Anlass und werden dieses Kabel jetzt austauschen", berichtet Wolfgang Welscher, Leiter Betrieb Bünde, der mit seinem Team auch für Enger und Spenge zuständig ist. So läuft die Stromversorgung während der Bauarbeiten In der 36. Kalenderwoche - also Anfang September - sollen die Arbeiten laut Westfalen Weser Netz beginnen. Die Stromversorgung müsse dafür nicht unterbrochen werden. "Es wird umgeklemmt auf eine andere Leitung", sagt Maria Pottmeier-Rath von der Pressestelle. Nach eigenen Angaben investiert Westfalen Weser Netz jährlich rund 50 Millionen Euro in die Modernisierung und Instandhaltung seiner Energienetze.

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