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Geänderte Regelung: An der Wittekindstraße in Bünde ist das Halten beziehungsweise Parken verboten. - © Niklas Krämer
Geänderte Regelung: An der Wittekindstraße in Bünde ist das Halten beziehungsweise Parken verboten. | © Niklas Krämer

Bünde Warum an der Wittekindstraße in Bünde Halteverbot gilt

In der Vergangenheit hatten sich mehrere Leser über parkende Autos an der Wittekindstraße beschwert. Nun haben die Verantwortlichen gehandelt.

Niklas Krämer
15.08.2019 | Stand 14.08.2019, 20:23 Uhr

Bünde. In der Vergangenheit hatten sich mehrere NW-Leser über ein Verkehrschaos an der Wittekindstraße in Bünde geärgert. Autos stauten sich, es ging oft nur langsam voran. Schuld daran waren Autos, die am Straßenrand standen. Denn Fahrzeuge mussten erst den Gegenverkehr vorbeilassen, ehe sie ein parkendes Auto überholen konnten. Diese Situation soll der Vergangenheit angehören: An der Wittekindstraße gilt fortan ein absolutes Halteverbot. Auf beiden Seiten. "Das absolute Halteverbot wurde dauerhaft aufgestellt", teilt die Bünder Stadtverwaltung jetzt auf Anfrage mit. Doch warum kam es zu diesem Schritt? Im Dezember hieß es dazu von der Stadt Bünde: "Die Situation mit den parkenden Fahrzeugen in dem Bereich steht unter Beobachtung und wird, wenn erforderlich, mit dem Baulastträger - dem Landesbetrieb Straßen NRW - besprochen." Und scheinbar hat sich die Situation im Laufe der Zeit verschlechtert. "Die Straßenverkehrsbehörde und Kreispolizeibehörde haben in der Vergangenheit festgestellt, dass das Parken an der Wittekindstraße erheblich zugenommen hat", teilt die Stadtverwaltung weiter mit. Und hierdurch erfolge eine starke Beeinträchtigung des fließenden Verkehrs. Wittekindstraße ist eine Umleitungsstrecke Aber es gibt noch einen weiteren Grund: Die Wittekindstraße gehört laut Stadtverwaltung zu einer Bedarfsumleitungsstrecke und muss den Verkehr bei einer Vollsperrung der A30 - wie letztmalig am vergangenen Wochenende, als ein Sattelzug auf der A30 brannte - aufnehmen. Deshalb sei das Verkehrszeichen "absolutes Halteverbot" angeordnet worden. Wer sich an das neue Halteverbot nicht hält, kann zur Kasse gebeten werden. Es droht ein Bußgeld zwischen 15 und 35 Euro. Und: Das Fahrzeug kann abgeschleppt werden.

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