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In manchen Teilen in Bünde gab es am Montagabend einen Stromausfall. - © Pixabay
In manchen Teilen in Bünde gab es am Montagabend einen Stromausfall. | © Pixabay

Bünde/Enger Stromausfall in Bünde, Enger und Spenge am Montagabend - was war der Grund?

Am Montagabend blieb bei einigen Bündern der Fernseher aus. In Bünde und Enger kam es zu einem großflächigen Stromausfall. Aber warum?

Mareike Patock
13.08.2019 | Stand 13.08.2019, 13:51 Uhr
Celina Allard

Bünde/Enger. Auf einmal ist der Strom weg: Zwei defekte Erdkabel haben am Montag in den Abendstunden zu Stromausfällen in Teilen von Bünde, Enger und Spenge geführt. „Um 21.28 Uhr ist die erste 10.000-Volt-Leitung im Umspannwerk Bustedt vom Netz gegangen", berichtete Maria Pottmeier-Rath von der WWE-Pressestelle auf Anfrage von nw.de. Dadurch sei es zum Stromausfall in diesen Gebieten gekommen: Besenkamp, Belke-Steinbeck und in Randgebieten von Enger-Mitte. Der Bereitschaftsdienst sei daraufhin rausgefahren und habe auf eine andere Leitung umgeschaltet. Der Großteil der betroffenen Kunden habe dadurch um 22 Uhr wieder mit Strom versorgt werden können. Eine halbe Stunde später sei der Strom überall in den betroffenen Ortsteilen wieder da gewesen. Dann gingen in Bünde und Spenge die Lichter aus Fast zeitgleich mit dem ersten Ausfall – nur eine Minute später um 21.29 Uhr – sei im Umspannwerk Bustedt eine zweite Leitung vom Netz gegangen, sagte Pottmeier-Rath. Grund dafür war laut dem Energieversorger Westfalen Weser Netz ein defektes Kabel zwischen der Engerstraße und der Werferstraße. Betroffen davon waren die Bünder Stadtteile: Hunnebrock, Hüffen, Werfen, Ahle und der Spenger Stadtteil Hücker-Aschen. Der Bereitschaftsdienst konnte die ersten Haushalte aber auch um 22.11 Uhr wieder mit Strom versorgen. Gegen halb zwölf sei die Wiederversorgung komplett abgeschlossen worden, teilte die Maria Pottmeier-Rath mit.Jetzt beginnt die Fehlersuche Nun werden Mitarbeiter von Westfalen Weser Netz die defekten Kabel identifizieren, damit die Fehler in Tiefbauarbeiten behoben werden können. Auch wenn das nicht der erste Stromausfall in diesem Jahr war, so sei das Netz trotzdem sehr sicher, meint die Pressesprecherin. "Die Kabel sind in der Erde eigentlich gut geschützt. Aber auch hier können sie beschädigt werden - zum Beispiel bei Bauarbeiten", sagt Pottmeier-Rath.

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