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Mitarbeiter des Bünder Rettungsdienstes bringen einen Verletzten zum Rettungshubschrauber. 2014 machte die Stadt in diesem Bereich ein Minus von 665.000 Euro - und vergaß, das Geld bei den Krankenkassen geltend zu machen. - © Gerald Dunkel
Mitarbeiter des Bünder Rettungsdienstes bringen einen Verletzten zum Rettungshubschrauber. 2014 machte die Stadt in diesem Bereich ein Minus von 665.000 Euro - und vergaß, das Geld bei den Krankenkassen geltend zu machen. | © Gerald Dunkel

Bünde Stadt Bünde versäumt Frist und bleibt auf 665.000 Euro sitzen

Weil die Stadt Bünde bis Ende vergangenen Jahres veräumt hat, ein älteres Defizit aus dem Rettungsdienst mit den Krankenkassen abzurechnen, bleibt sie nun wohl auf den Kosten sitzen.

Gerald Dunkel Gerald Dunkel
13.05.2019 | Stand 13.05.2019, 09:17 Uhr

Bünde. Der Rettungsdienst wird in vielen Städten und Kreisen kommunal getragen und ist oft Teil der eigenen Feuerwehr. Die Kosten, die für den Rettungsdienst anfallen, werden zunächst von der Stadt Bünde beglichen und anschließend von den so genannten Trägern - von einigen Ausnahmen abgesehen - von den Krankenkassen sowie Versicherungen der Behandelten, erstattet. Der Haken: Damit die Kosten erstattet werden, müssen die Städte sie fristgerecht an die Krankenkassen melden. Für 2014 wurde das in Bünde versäumt, was konkret einen Schaden von 665.000 Euro ausmacht.

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